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Produkt-Bild: Oxford Handbook of Clinical Medicine (Oxford Handbooks)

Oxford Handbook of Clinical Medicine (Oxford Handbooks) von Murray Longmore, Ian B. Wilkinson, Edward H. Davidson, Alexander Foulkes, Ahmad R. Mafi

Taschenbuch von Oxford University Press
Preis bei Amazon: EUR 25,95, Angebote ab EUR 23,90

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 0199232172, Erscheinungsdatum: Februar 2010, Auflage: 8th edition.
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4 Kundenrezensionen:

recht gut aber teilweise oberflächlich
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Wie schon mehrfach bemängelt sind manchmal Details vernachlässigt die im klinischen Alltag aber dann doch gebraucht werden. Mir persönlich ist das Telefonb...äh... Herold lieber, auch wenn die Lesbarkeit im OHCM deutlich besser ist.

Was mir auch fehlt ist sind die geradezu verspielten/philosophischen Textpassagen des "Oxford Handbook of Clinical Specialties" die das Lesen über reines Nachlesen hinaus attraktiv gemacht haben.

trotzdem ein brauchbares Nachschlagewerk, nur meine Empfehlung wäre eher der Herold.
Ich mag's
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Zum ersten Mal mit dem OHCM in Berührung gekommen bin ich während eines Auslandsaufenthaltes in Barbados. Jeder der Studenten dort hatte eins. Nachdem ich ein paar Mal reingeschaut hatte, wollte ich auch eins. Und habe mir eins bestellt, sobald ich wieder zurück in Deutschland war. Das OHCM ist nicht so umfangreich wie der Herold - da sind einige Punkte, die ich gern noch drin hätte. Aber gut, das gibt's auch bei deutlich umfangreicheren Büchern. Die zwei größten Vorteile des OHCM: es ist gut und kompakt. Passt in jede Kitteltasche. Und ist damit ein exzellentes Buch für Famulanten und PJ-Studenten, die gerade mal was nachschlagen wollen. Oder die - weil's mal wieder länger dauert - Zeit haben, was zu lesen. Es ist so eine Art "ectopic brain": liefert die wichtigsten Informationen zu zahlreichen Erkrankungen auf jeweils ein bis zwei Seiten. Das ist wirklich praktisch. Es ist gut geschrieben. Und dabei teilweise sympathisch unkonventionell. Ich mag`s. Und werde es vermutlich auch als junger Assistent noch in der Kitteltasche tragen.
Outstanding!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
I have been searching a long time for some kind of summary of clinical medicine fitting my coat's pocket. It should contain the key diseases of internal medicine, some clinical chemistry and everyday needed clinical hints. Especially the German ones are not bad, but either not compact enough or important details are missing. The OHCM however is unique.

Whatever you are searching for: you nearly find anything. There is always a short explanation of the disease itself followed by the pathology, diagnosis and therapy. Though not only some kind of list! The authors use short sentences in great style: easy to understand, clear, on the point, no unneeded rubbish. Nevertheless containing anything you need.
The short "articles" on a topic are accompanied by coloured pictures/photos or additional information (e.g. tests, schemata, tables, causes, examples...) on the opposing page.

The book has also a "Signs & symptoms" section as well as some kind of "Emergency guide" with therapy schemata for the most common emergencies e.g. coma, DKA or chest pain.

Its print layout is fantastic and coloured. The cover is a so-called "turtleback" meaning it is made of a synthetic material and therefore ought to be water-repellent as soon as quite durable. Moreover it has three ribbon page marker, helping you in fast finding some things you read before.

Summing up I can say it is a great book for everyday life at the hospital, supporting you with a lot of information and clinical hints. Even though it is small enough to fit in your already overloaded pocket. I am using it very satisfied for my clinical electives and will not miss it again.
Hervorragend
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Es bleibt nur ein Faktum, das kritisch innehalten läßt - warum, um alles in der Welt, schafft es kein deutscher Verlag ein solches Buch für 25e oder meinetwegen auch 40e herauszubringen?? Es scheint doch möglich zu sein...
Ansonsten rundheraus 5 Sterne für Ausstattung, Aktualität und Lesbarkeit. Ein großartiges Buch, für alle vom Studenten bis zum Facharzt.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: First Aid for the USMLE Step 1, 2010

First Aid for the USMLE Step 1, 2010 von Tao Le, Vikas Bhushan, Neil Vasan

Taschenbuch von Mcgraw-Hill Professional
Preis bei Amazon: EUR 33,95, Angebote ab EUR 33,00

ISBN: 0071633405, Erscheinungsdatum: Januar 2010, Auflage: 20. Auflage.
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Produkt-Bild: Timeless Secrets of Health and Rejuvenation

Timeless Secrets of Health and Rejuvenation von Andreas Moritz

Taschenbuch von Ener Chi.Com
Preis bei Amazon: EUR 26,20, Angebote ab EUR 20,13

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 097927575X, Erscheinungsdatum: Dezember 2007
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2 Kundenrezensionen:

Alles was man für seine Gesundheit und Schönheit wissen muss!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dieses Buch ist sehr dick und größer als DIN A4. Gespickt mit Informationen rund um Ayurveda (verschiedene Doshas und was sie essen bzw. vermeiden sollten), Fasten, Nierenreinigung, Darmreinigung, Gallenreinigung, wie wichtig körperliche Bewegung ist, positives Denken und spirituelle Lebensführung, natürliche Heilmethoden und wie wichtig dabei unsere Gedanken sind... und und und. Alles Schritt für Schritt erklärt und mit genauen Rezepten für Tees usw. Wer der englischen Sprache mächtig ist und sich für Gesundheit und Anti-Aging befasst - ein absolutes MUSS!!!! Lesen und schrittweise umsetzen und sich wohlfühlen!
a revolution for my life !
5 Punkte 5 von 5 Punkten
this book has simply completely changed my life: so many little habits that one can easily change to recover a very good health; I feel fitter, more dynamic, lighter and also calmer - I even sleep better and lost some pounds without diating...

so many well established medical/health prejudices fading away all of a sudden - the eating habits recommended by so many MDs or diateticians are simply so incredibly wrong !

the book is very well argumented and very sound

go for it !

Thierry Bernard, Frankfurt
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Janeway's Immunobiology

Janeway's Immunobiology von Kenneth M. Murphy, Paul Travers, Mark Walport

Taschenbuch von Taylor & Francis
Preis bei Amazon: EUR 49,95

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 0815341237, Erscheinungsdatum: Januar 2008, Auflage: 7th Revised edition (REV).
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4 Kundenrezensionen:

Das Werk über den Standard hinaus
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Der Janeway, ich glaube der Name sagt schon alles,
wie in Raumschiff Voyager, ist auch das Immunobiology Buch der Kapitän unter den Büchern dieses Fachgebietes.
Ich empfehle es in englisch zu kaufen, da die englische Version immer mehr Details enthält und sehr einfach geschrieben ist.
Wer sich für dieses Gebiet interessiert kommt an diesem Buch nicht vorbei.
Als kleine Anregung: Es existiert noch ein Zusatzbuch, das Immunology Case Studies welches wahre Fälle der Rheumatologie/ Immunologie in der Harvard Medical scool schildert.
Kaufts euch, Preis ist unschlagbar.
Student der Molekularbiologie - Standartwerk
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wie mit vielen Lehrbüchern stellt sich die Frage: "Wozu brauche ich das Buch?" Zum einen kommt es darauf an, was man studiert und wie ausführlich das Wissen benötigt wird. Zum anderen muss man mit einem Buch zurecht kommen, also der Darstellung, dem Stil und dem Inhalt.

Dieses Buch wird nicht umsonst als "Das Standartwerk der Immunologie" gehandelt. Der Janeway ist hochaktuell und beschreibt die Grundlagen der Immunologie auf genetischer, zellulärer und physiologischer Ebene sehr detailliert. Und genau da liegt der Punkt: meiner Meinung nach ist dies ein Buch für Fortgeschrittene oder solche, die es werden wollen.
Für Leser, die sich nur oberflächlich in die Grundlagen der Immunologie einarbeiten wollen um einen Überblick über die Organisation, die Struktur, die Funktionen und die Eigenschaften des Immunsystems zu erhalten brauchen dieses Buch nicht. Für diesen Zweck, gibt es wesentlich einfacher verständliche (weil nicht so tiefgreifend) und vor allem kleinere Werke, die diesen Überblich qualitativ hochwertig vermitteln.
Das Problem mit diesem Lehrbuch ist, dass es ein sehr komplexes Thema behandelt und aufgrund dessen auch nur eingeschränkt als Nachschlagewerk oder Kurzlehrbuch zu empfehlen ist.

Aber jedem, der sich mit der Thematik der Immunologie intensiver befassen möchte, den die grundlegenden molekularen Mechanismen interessieren kann ich dieses Buch nur wärmsten empfehlen.
Das Buch glänzt mit hervorragenden und gut verständlichen Abbildungen und die Texte sind sehr eingängig und gut verständlich. Wer kein Problem mit dem Fachenglisch hat, der sollte auch kein Problem haben die einzelnen Kapitel im Janeway zu verstehen. Es wird nahezu jedes für die Immunologie relevante Thema detailliert dargestellt.
Was zu bemängeln ist, ist die Tatsache, dass das Buch zu wenig auf die Praxis und die Laborarbeit eingeht. Natürlich werden Beispiele gebracht und medizinische Anwendungen dargestellt. Aber mir persönlich fehlt gerade die Behandlung molekularbiologischen Probleme, z.B. wieso es nicht so einfach ist, Antikörper transgen herzustellen.

Alles in allem muss ich sagen, dass mir dieses Buch sehr gut gefallen hat, auch wenn einige Abschnitte aufgrund ihrer Thematik doch recht langweilig waren. Bei mir hat das Buch genau das gemacht was es soll: tiefergehendes Fachwissen zu vermitteln ohne mich allzu stark anzustrengen oder zu langweilen. Mir ist es immer besonders wichtig, das sich gerne in ein Buch reinschaue und mich nicht Kapitel für Kapitel durchquälen muss, auch wenn einige Passagen natürlich etwas anstrengeder sind als andere, und ich muss sagen, das ist dem Janeway wirklich sehr gut gelungen.
Janeway's Immunobiology
5 Punkte 5 von 5 Punkten
This book ist a wonderful tool for studying immunology and I recommend to use it. Unfortunately I have to point to one subject that is to critisize because it involves major human and pet diseases.

That is the lack of the pregnancy hormone progesterone as a topic of discussion. Besides cortisole progesterone is the mayor hormone for immunmodulation. It changes the cellular immunity to the Th2 type. During pregnancy that ist presumely important for the embryo to protect it from the immune surveillance of the mother.

In cancer and several diseases we find the same change of the cellular immunity. Similar to pregnancy natural killer cells are inactivated by progesterone dependent proteins like PIBF (Check JH 2007). PIBF means progesterene induced blocking factor and it blocks the natural killer cells which by this way are hindered to kill tumor cells.

Where does the progesterone come from?
For example in an old man suffering form carcinoma of the prostate or in a young boy with a medulloblastoma nobody thinks they might suffer from a progesterone induced defect of immune surveillance. Both are not likely to synthesize a hormone to protect embryos.

The progesterone is contained in big amouts in eggs and dairy products. Whil eggs constitue only a small amont of our food, dairy products make up a big part of it and today they are produced to about 70% in pregnant cows who naturally produce progesterone.

After consumation of food like ice cream, cheese or butter a big increase in progesterone levels can become demonstrated a day later in the saliva (Goodson 2007).

Human persons and pet animals getting lots of milk products are not able to fight tumors cells properly and additionally to impaired tumor surveillance they suffer from the adverse effects of embryonal proteins produced under the influence of progesterones, for example the VEGF which induces the growth of new blood vessels. An importent thing for an embryo, but bad for our eyes where the new developing vessels destroy vision or for the skin of atopic persons in which a 25 fold level of progesteron inducible VEGF can become demonstrated.

A hormone like progesterone contained in vast amounts in human and pet food can not be skipped in the most important book on immunology. I do not know how this has happend.

May be because men think of progesterone as a female hormone which has nothing to do in a text on universel immunolgy.

But that ist wrong.

Milk born progesterone renders men, women and children helpless to tumors and the progesterone induced proteins are found in kid's tumors like medulloblastoma as in old mens carcinoma of the prostate.

So this I hope unconcious ommision leads to the situation that mayor human health problems will not be understood by today and future generations of medical students and physicians.

Most tumor markers are embryonal proteins which is even visible from their names like alpha-fetoprotein, CEA carcinoembryonal antigen, PIBK progesterone induced blocking factor.
CA15-3 as an embronic protein called MUC1 is progesterone dependent too (Zhang K 1997). In cancer patients it stops the immune reaction against cancer cells and so the tumor is not disturbed to proliferate.

Other fetal proteins like the vascular endothelial growth factor VEGF which ist produced progesterone dependent too, help the tumor to acquire blood vessels. Today we fight VEGF in many diseases like colon cancer with antibodies like bevacizumab, but as these antibodies work only against one of many progesterone dependent proteins, the success is limited or absent. The same VEGF associated process occurs during late diabetes where the patients suffer from aberrant vascularization of the retina resulting in blindness or of kidney tissue resulting in the dependency on dialysis.

Of cause this process is not limited to diabetes or cancer patients which often do not live long enough to experience it. We see the same process in the eye of otherwise healthy people. There it is called wet age-related macular degeneration and macular edema and treated with a lot of VEGF directed antibodies (Tremolada G 2007).

Other progesterone induced proteins might provoke the insulin resistance known as Diabetes type 2 which we often see in breast cancer patients during disease progression.

Tumor marker alkaline phosphatase was a progesterone indicator until better methods developed (Zava DT 1998). During pregnancy bone alkaline phosphatase of the mother goes up (Hellmeyer L 2006). The same occurs in patients with rheumatic arthritis (Oelzner P 2007) and in cancer patients with bone bone metastases (Lein M 2007).

If the hormone progesterone is skipped from the most important immunology book of the world, and that ist Janeway`s Immunobiology, this debacle should become corrected as quickly as possible. Otherwise most of the Western diet induced diseases can not be understood, treated and even better, avoided by a safe milk production from cows who are not pregnant. Until this happens one can only protect oneself by carefully selecting the own food.
Super zum Nachsclagen
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Auf jeden Fall empfehlenswert. Vermittelt einen guten Einblick in die Immunologie. Lediglich die Abbildungen könnten besser sein wie im Immunology von Kuby und co.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Good Calories, Bad Calories: Fats, Carbs, and the Controversial Science of Diet and Health (Vintage)

Good Calories, Bad Calories: Fats, Carbs, and the Controversial Science of Diet and Health (Vintage) von Gary Taubes

Taschenbuch von Anchor
Preis bei Amazon: EUR 12,60, Angebote ab EUR 8,89

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 1400033462, Erscheinungsdatum: Sept. 2008, Auflage: Reprint
Zoom ± Produkt-Bild: Good Calories, Bad Calories: Fats, Carbs, and the Controversial Science of Diet and Health (Vintage)

4 Kundenrezensionen:

Good Science, Bad Science
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Absolut lesenswert, wenn auch nicht mehr ganz auf dem neuesten Stand von Biochemie und Hormonforschung. Eigentlich müßte das Buch heißen: Good Science, Bad Science, denn darum geht es eigentlich. Wie Wissenschaft durch Politik, Karriereinteressen und persönliche Borniertheiten kompromittiert wird.
Mainstream Medicine, Ernährungs"experten" und Public health-Funktionäre haben den Leuten jahrzehntelang gesundheitsschädliche Ernährungsempfehlungen gegeben. Und nein: weniger essen und mehr bewegen hilft nichts zum Abnehmen. Nach dieser Lekture weiß man auch, weshalb solche Scheußlichkeiten wie "The Biggest Loser" im Proll-TV nicht nur gegen die Menschnwürde gehen, sondern auch biochemisch schlichtweg Blödsinn sind.
Pflichtliteratur für jeden, der sich mit Ernährung beschäftigen möchte!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Es ist wohl derzeit kein anderes Buch verfügbar, das auch nur annähernd so umfassend und nachvollziehbar den aktuellen Stand der Ernährungswissenschaften in Bezug auf gesunde Ernährung und Gewichtsregulation darstellt. Spannend wie ein Krimi und erschütternd für jeden, der geglaubt hat, über Ernährung Bescheid zu wissen. Das lang ersehnte Licht am Ende des Tunnels für alle, die mit unerwünschten Pfunden zu kämpfen haben.
Dieses Buch sollte Pflichtliteratur in der Schule werden und es bleibt nur zu hoffen, dass es bald eine deutsche Übersetzung geben wird, damit es auch im deutschsprachigen Raum die ihm angemessene Beachtung finden kann.
Einfach unglaublich...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ja, ich finde es einfach unglaublich, was Gary Taubes in nur 5 Jahren hier zusammengetragen hat. Ich kenne kein anderes Buch, in dem das Thema "Ernährung" so umfassend und präzise recherchiert dargestellt wird. Ich kann es uneingeschränkt jedem empfehlen, der sich über dieses Thema wirklich in der Tiefe und nicht nur oberflächlich informieren möchte. Den Titel finde ich etwas irreführend, er macht glauben, es handele sich um ein weiteres "Diät-Buch". Das ist es aber definitiv nicht!

Wer neu in dieses Thema einsteigt, der wird sich vermutlich bei der Lektüre öfter verwundert die Augen reiben, insbesondere dann, wenn ihm die Diskrepanz auffällt, die sich ergibt aus den hier nüchtern zusammengestellten Fakten zu dem, was z.B Institutionen wie die "Deutsche Gesellschaft für Ernährung" veröffentlicht haben.

Die Bottom Line aus diesem Buch: fast alles, was in der "breiten Öffentlichkeit" über Ernährung bekannt ist, ist schlicht und ergreifend falsch! Der tatsächliche Stand des Wissens ist einigermaßen anders, oft genau das Gegenteil zu dem, was viele über Ernährung zu wissen glauben.

Leider werden Ernährungswisssenschaftler, die tatsächlich objektiv die erforschten Zusammenhänge beschreiben - wie hier in Deutschland z.B. Nicolai Worm -, meiner Meinung nach bei weitem nicht ausreichend beachtet.

Leider, leider wird das Wissen, das Taubes hier zusammengetragen hat, wohl noch für einige Zeit Elite-Wissen bleiben. Und dabei wäre es dringend erforderlich, daß diese Zusammenhänge in den Schulen unterrichtet würden!

Aber davon sind wir noch Lichtjahre entfernt.
Herausragend
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das Werk von Gary Taubes beschäftigt sich mit der Kontroverse über die Auswirkung von Nahrung (genauer der Makrobestandteile Fett und Kohlenhydrate) auf die Gesundheit und ist in drei Teile gegliedert. Als erstes ("The Fat-Cholesterol Hypothesis") wird dargelegt wie wir zu der Überzeugung gekommen sind, dass zuviel Fett in der Ernährung schlecht für uns sein könnte. Denn genau das ist - wie Taubes sagen würde - "the conventional wisdom", also die gängige Meinung: Um sich schlank und gesund zu ernähren, sollte man weniger Fett essen, vor allem weniger ungesunde tierische Fette. Danach ("The Carbohydrate Hypothesis") wird die alternative Hypothese vorgestellt. Eine Hypothese, die mehr oder weniger zugunsten der Fett-Cholesterin These viele Jahre lang größtenteils ignoriert wurde. Die These besagt grob, dass das Problem der Westlichen Diät oder Ernährung nicht das Fett ist, sondern die Kohlenhydrate, allen voran raffinierte Zucker und Stärkeprodukte. Im letzten Teil liegt der Fokus auf dem Problem Fettleibigkeit - das Problem, welches stellvertretend für eine ungesunde und von Zivilistationskranheiten geplagte Gesellschaft steht.

Die ersten beiden Kapitel sind umfassend recherchiert und interessant dargelegt. Man beachte, dass Taubes Wissenschaftsjournalist ist und fünf Jahre an dem Buch gearbeitet hat. Allein die Anmerkungen und das Literaturverzeichnis am Ende des Buches machen über 100 Seiten aus und dementsprechend "fundiert" ist auch die Darstellung des Themas. Taubes gelingt es glaubhaft darzulegen, warum die Fett-Cholsterin Hypothese auf sehr wackeligen Beinen steht und die alternative Hypothese, die kaum jemand kennt, eine adäquatere Beschreibung der Wirklichkeit zu sein scheint. Jeder sollte diese beiden Kapitel lesen und für sich selbst entscheiden. Es ist übrigens nicht so, als ob das alles komplett neu wäre. Für einige mag das vielleicht so scheinen, aber es gab und gibt immer Wissenschaftler, die die Fett-Cholesterin Hypothese in Frage gestellt haben. Im deutschsprachigen Raum hat unter anderem z.B. Dr. Nicolai Worm, ein bekannter Oekotrophologe, stets genau auf diese Unzulänglichen in der Ernährungswissenschaft immer wieder hingewiesen. Leider verdient laut Taubes (und ich bin mittlerweile der gleichen Auffassung) die Ernährungswissenschaft die Bezeichnung "Wissenschaft" einfach nicht. Sie funktioniert eher wie eine Religion, wo man ein Ketzer ist, wenn man fragt oder kritisch nachhakt. Es sei übrigens angemerkt, dass z.B. die neueste und größte Metaanalyse (Titel "Dietary Fat and Coronary Heart Desease - Summary of Evidence", im Auftrag der WHO, September 2009) die Fett-Cholesterin Hypothese ein weiteres mal zu widerlegen scheint. Demnach sind nach Auswertung von Kohort-Studien und randomisierten, kontrollierten Studien weder vermeintlich ungesunde gesättigte Fettsäuren noch der Gesamtfettgehalt Risikofaktoren für die koronare Herzkrankheit.

Der wirklich herausragende Teil des Buches ist jedoch der dritte Teil. Taubes macht klar, dass die meisten Bücher und Artikel über Lösungsansätze für das Problem Übergewicht und die gängige Meinung über dicke Menschen (Man wird dick, weil man zuviel isst und sich zu wenig bewegt. Also muss man weniger essen und sich mehr bewegen um abzunehmen.) schlicht auf einem logischen Fehlschluss beruhen: "Cum hoc ergo propter hoc" - eine einfache Fehlinterpretation des ersten Hauptsatzes der Thermodynamik. Man könnte auch sagen eine Überinterpretation. Denn zum einen enthält der Hauptsatz keinen Hinweis auf Kausalität, zum anderen darf man nich einfach annehmen, dass es sich bei zugeführter und verbrauchter Energie um unabhängige Variablen handelt. Ich musste mir das entsprechende Kapitel zwei mal durchlesen um das zu begreifen und eine genauere Erklärung würde hier zu weit führen. Aber es ist schon bezeichnend, wenn nach mehreren Jahrzenten Übergewichts- und Fettleibigkeitsforschung erst ein Physiker (Taubes hat zunächst Physik in Havard studiert) kommen muss, um zu zeigen, wie es richtig geht. Im letzten Teil werden dann außerdem verschiedene Ernährungsweisen in ihrer Wirksamkeit in Bezug auf Übergewicht beschrieben. Desweiteren wird die "Kohlenhydrat-Hypothese" auch mit Übergewicht in Verbindung gebracht, unter anderem durch Analyse der Regulation von Fettzellen und dem Zusammenspiel mit Hormonen.

Man mag vielleicht nicht mit allen Schlussfolgerungen von Taubes übereinstimmen (vor allem seine Ernährungsempfehlungen und die Pro-Atkins-Diät-Haltung teile ich nicht - wer ein Buch mit Ernährungstipps sucht, dem empfehle ich "In Defense of Food" von Michael Pollan), aber dennoch stellt dieses Buch einen Meilenstein dar. Es ist sicher kein einfaches Buch. Es ist vollgestopft mit Fakten und Studien. Aber es lohnt sich. Denn wer verstehen will, warum wir das glauben, was wir glauben über Ernährung und wer wissen will, warum wir immer dicker und kränker werden und vor allem, wie wir es ändern können, der kommt an diesem Buch nicht vorbei.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: The Checklist Manifesto: How to Get Things Right

The Checklist Manifesto: How to Get Things Right von Atul Gawande

Gebundene Ausgabe von Henry Holt
Preis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 8,25

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 0805091742, Erscheinungsdatum: Dezember 2009, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: The Checklist Manifesto: How to Get Things Right

Amazon.co.uk


Amazon Exclusive: Malcolm Gladwell Reviews The Checklist Manifesto

Malcolm Gladwell was named one of TIME magazine's 100 Most Influential People of 2005. He is most recently the author of What the Dog Saw (a collection of his writing from The New Yorker) as well as the bestsellers Outliers, The Tipping Point, and Blink. Read his exclusive Amazon guest review of The Checklist Manifesto:


Over the past decade, through his writing in The New Yorker magazine and his books Complications and Better, Atul Gawande has made a name for himself as a writer of exquisitely crafted meditations on the problems and challenges of modern medicine. His latest book, The Checklist Manifesto, begins on familiar ground, with his experiences as a surgeon. But before long it becomes clear that he is really interested in a problem that afflicts virtually every aspect of the modern world--and that is how professionals deal with the increasing complexity of their responsibilities. It has been years since I read a book so powerful and so thought-provoking.

Gawande begins by making a distinction between errors of ignorance (mistakes we make because we don't know enough), and errors of ineptitude (mistakes we made because we don?t make proper use of what we know). Failure in the modern world, he writes, is really about the second of these errors, and he walks us through a series of examples from medicine showing how the routine tasks of surgeons have now become so incredibly complicated that mistakes of one kind or another are virtually inevitable: it's just too easy for an otherwise competent doctor to miss a step, or forget to ask a key question or, in the stress and pressure of the moment, to fail to plan properly for every eventuality. Gawande then visits with pilots and the people who build skyscrapers and comes back with a solution. Experts need checklists--literally--written guides that walk them through the key steps in any complex procedure. In the last section of the book, Gawande shows how his research team has taken this idea, developed a safe surgery checklist, and applied it around the world, with staggering success.

The danger, in a review as short as this, is that it makes Gawande?s book seem narrow in focus or prosaic in its conclusions. It is neither. Gawande is a gorgeous writer and storyteller, and the aims of this book are ambitious. Gawande thinks that the modern world requires us to revisit what we mean by expertise: that experts need help, and that progress depends on experts having the humility to concede that they need help. --Malcolm Gladwell
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

2 Kundenrezensionen:

Checklisten für vieles ein hervorragendes Hilfsmittel
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dieses Buch ist für allem für Nichtärzte interessant zu lesen ! Vielleicht möchte man sich danach nicht mehr in ein Spital und vor allem auf einen OP-Tisch begeben, aber man kann ja fragen ob die Ärzte dort eine Checkliste verwenden ;-)... Auch für einen Piloten, der Checklisten ja gewöhnt ist, ist dieses Buch sehr interessant und bringt Ideen wo dieses nützliche Werkzeug auch noch zu verwenden wäre. Der Autor zeigt im Buch unter Anderem Beispiele aus der Baubranche, Finanz-Trading und natürlich der Luftfahrt sowie seinem eigenen Metier der Medizin.
Piloten, Architekten und Chirugen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Atul Gawande hat mit seinem Checklist Manifesto auf 224 übersichtlichen Seiten festgehalten, was komplexe Projekte und Aufgaben überhaupt noch steuer- und handhabbar macht. Piloten werden seit vielen Jahren darauf gedrillt, auch in absoluten Notsituationen ihre Checklisten abzuarbeiten; große Bauprojekte sind mit ihren dutzenden Einzelaspekten nur noch realisierbar, wenn alle Beteiligten nach vordefinierten Prozeduren zusammenarbeiten -- mit Checklisten. Auch in der Medizin gibt es seit etwa 10 Jahren die ersten Erfolge für das konsequente Anwenden von Checklisten, um Krankenhausinfektionen einzudämmen (vergleiche auch Safe Patients, Smart Hospitals: How One Doctor's Checklist Can Help Us Change Health Care from the Inside Out).

Der Autor vermittelt in typisch amerikanischer Erzählweise aus Einzelgeschichten seine Erlebnisse und Eindrücke, was eine Checkliste ist und was nicht, welche Arten es davon gibt und wie man sie so erstellt und umsetzt, dass sie auch tatsächlich gewinnbringend eingesetzt werden kann.

Dieses Buch ist für jeden geeignet, der in der Verantwortung steht, mehr oder weniger tägliche fehleranfällige Abläufe in eine Ordnung zu bringen, die nicht durch Detail- und Vorschriftenreichtum die Intelligenz jedes einzelnen beleidigt und gleichzeitig sicherstellt, dass komplexe Abläufe auch so stattfinden, wie sie sollen. Insbesondere jeder, der ein Qualitätsmanagement-System einrichtet und überwacht, wird daran Freude haben.

Ich konnte mich beim besten Willen bei der Lektüre nicht im Ansatz langweilen und kann sie nur wärmstens empfehlen.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: The Brain that Changes Itself: Stories of Personal Triumph from the Frontiers of Brain Science

The Brain that Changes Itself: Stories of Personal Triumph from the Frontiers of Brain Science von Norman Doidge

Taschenbuch von Penguin
Preis bei Amazon: EUR 9,57, Angebote ab EUR 5,88

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 014103887X, Erscheinungsdatum: August 2008
Zoom ± Produkt-Bild: The Brain that Changes Itself: Stories of Personal Triumph from the Frontiers of Brain Science

4 Kundenrezensionen:

Wonderful book!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
An absolutely remarkable book, which explains complicated transactions within the brain in an easily comprehensibly way - for non-experts.
Bahn brechendes Buch
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Norman Doidge ist Arzt, wissenschaftlicher Autor und Psychiatrie-Dozent an der New Yorker Columbia-University. Unlängst hat er ein umfangreiches, Mut machendes, anspruchsvolles und zugleich unterhaltsames Werk vorgelegt. Offensichtlich hat sich der vielseitige Experte nicht nur einer Menge Arbeit unterzogen, um dieses großartige Buch zu schreiben. Er verfügt auch über ein waches Auge für minutiöse Details im Leben der Menschen, deren Krankheits- und Genesungsgeschichten er untersucht hat. Seine bemerkenswerte Empathie gegenüber den Patienten und sein brillanter Schreibstil machen diese Publikation zu einem Ereignis. Das wahrhaft Bahn brechende Buch wird mit seiner klaren Sprachwahl und einer Fülle von veranschaulichenden Beispielen unter Laien wie Experten gleichermaßen eine Menge dankbarer Leser finden.

Auf Grund ihres Bedeutungszuwachses hat sich unser Bild von Neurologie und Hirnforschung in den zurückliegenden zwanzig Jahren erheblich gewandelt. Dass psycho-somatische Vorgänge in biologische Signale umgewandelt werden und gar an der Regulation von Genaktivitäten beteiligt sind, erfreut sich unter Neurowissenschaftlern wie unter Public-Health-Enthusiasten einer zunehmenden Aufmerksamkeit (siehe meine Rezension zu Bauer, "Das Gedächtnis des Körpers" vom 17. März 2007). Inwiefern auch die Hirnforschung vor einer Erweiterung der Grenzen des Möglichen steht, wird selbst für Insider viele Fragen aufwerfen. Anhand von spannenden Fallstudien und Interviews mit Pionieren der Neurowissenschaften aus aller Welt widerlegt Doidge die verbreitete Auffassung, dass bestimmte mentale und körperliche Funktionen nur von bestimmten Hirnregionen geleistet werden können. Vielmehr zeigt der Autor anhand von Menschen mit Schlaganfällen oder Hirnverletzungen, dass andere Bereiche die Aufgaben der zerstörten Areale übernehmen können.

Die vorgestellten Erkenntnisse werden insbesondere für Rehabilitations-Patienten interessant sein, die bisher nicht auf eine Besserung zu hoffen gewagt haben, wenn sie zum Beispiel unter Phantomschmerzen leiden, deren Sehfähigkeit beeinträchtigt ist, die Reaktionsbeeinträchtigungen verspüren und die Lernschwierigkeiten oder Gleichgewichtsprobleme haben. Es mag uns wie ein wissenschaftlicher Beleg für die Kraft des positiven Denkens erscheinen, wenn Norman Doidge aufzeigt, dass der Mensch ist nicht gefangen ist im Wechselspiel von Genen und Umweltfaktoren, sondern einen detaillierten Blick auf die eigenen Möglichkeiten zur Reorganisation des Gehirns bietet. Insofern ist es ganz sicher nicht zu hoch gegriffen, wenn ich behaupte, "The Brain That Changes Itself. Stories of Personal Triumph from the Frontiers of Brain Science" schließt die Lücke zwischen Theorie und Praxis, zwischen Sachbuch und Ratgeber und gehört in jede bessere Bibliothek. Mit einer deutschsprachigen Ausgabe macht ein Verleger keinen Fehler, so viel steht fest.
Brains Flexibly Reconnect to Allow Optimal Functioning: New Treatments Abound!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
This is the most interesting book I've read about brain science . . . and the most relevant. I highly recommend you read it!

If you haven't been following brain science, you may wonder what all the fuss is about. Recent experiments have overturned a long-held tenant of brain science: That specific mental and bodily functions can only be directed from one location in the brain. Destroy that section and physicians have told you that you were out of luck. This conclusion doomed many who had suffered strokes and other brain injuries to having no hope of improvement.

The good news, as described in this easy-to-understand popular treatment, is that the brain can actually relocate functions to new areas if the primary site is destroyed. As a result, stroke victims can gain control over movements by therapy designed to disable their abler body areas . . . forcing the brain to establish new circuits to control the areas with little or no control; the blind can learn to "see" using sensor inputs from other areas of their bodies; those without balance can relearn balance through using other feedback mechanisms; and those with "phantom" pain tied to missing limbs can trigger elimination of that sensation. The only continuing limitation seems to be that some areas of the brain are only open to maximum flexibility during short periods of life. But promising research suggests that biochemical tools may be able to reopen those pathways to progress.

Chances are that your physician won't know about all of these advanced therapies. If you or someone you know has neurological disorders, you should read this book to see where to send them for help.

Be sure to check out the sections on how psychoanalysis can be used to rewire the brain to change sensations, reactions, and behavior, and the appendices on cultural impacts on the brain and the potential for perfectibility.
The Resurrection of Sigmund Freud
5 Punkte 5 von 5 Punkten
The history of Sigmund Freud's approach to the mechanisms of the mind has exhibited some tumultuous changes over the past century. Norman Doidge reminds us that Freud developed a thesis about the mind's plasticity over time. Freud's psychotherapy - irrespective of some questionable methods - was designed to allow the mind to search within itself and change outward behaviour by identifying memories hidden or repressed. However, after Freud, researchers using diagnoses of stroke or brain-injury victims, "mapped" areas in the brain for function. The first of these was the speech-producing region now named Broca's Area, after Paul Broca, its discoverer in the mid-19th century. Brain modularity, or "localization" as Doidge deems it, became the norm in brain research for decades following Broca. In this fine account of the history or recent brain studies, Doidge addresses a new concept being used to both treat and train - brain "plasticity".

Rewiring of the brain isn't a new concept. Among the more famous examples of how the brain reacts to challenges from the rest of the body is the concept known as "phantom limbs". Patients suffering amputations have complained of itchiness or pain seeming to emanate from the lost limb. V.S. Ramachandran and his colleagues have described this phenomenon in detail. "Rama" is but one of the researchers Doidge parades in a receiving line of innovative cognitive specialists. One of his more noteworthy is Michael Merzenich, who Doidge declares is the "world's leading researcher in brain plasticity". Merzenich followed the work of Wilder Penfield at McGill University in Montreal. Penfield used electrical probes to map the regions of the brain to identify which areas produced specific reactions. Penfield's work reinforced the consensus regarding "localization". Doidge goes so far as to deem neuroscience as long dominated by "localizationism" - a form of dogma. Merzenich, on the other hand used more refined equipment than available to Penfield, has made vast strides with closer detail. His work also demonstrated that "lost areas" in the brain have their duties taken up in other regions. The brain, he demonstrated, can "re-wire" itself - and in more than one way. The brain, then, isn't dominated by genetically assigned "localizations". It's "plastic" and able to change, through training or even using its own resources. In a sense, Freud's original concept has been vindicated by recent research.

Doidge follows the work of dozens of researchers who have revealed examples of this re-mapping activity. They investigate how stroke patients can learn to use limbs rendered unresponsive. The treatment seems bizarre - restrain the good limb so it will not replace the useless one. In a short time, the unresponsive limb begins to respond as the brain is forced to seek new pathways. Patient recovery has been almost spectacular, according to Doidge. He stresses that the theme is "use it or lose it" throughout the book, but is especially true in stroke victims. Where traditional therapy enhanced the capabilities of the working limb, brain plasticity demonstrates that recovering use of an affected limb should be favoured. This new therapy can be successfully applied months, or even years, after the stroke event. In this author's hands, these accounts read like a script for a car-salesman sitcom. He may be correct in his views, but nothing in brain sciences is entirely positive, as history has demonstrated.

There's more than just therapy in brain plasticity achievements. In Asia, particularly Japan, babies are born with ability to form the sound for the letter "L". Since Japanese doesn't contain any words with that sound, children lose the capacity to pronounce it. A new programme, using slowly sounded words can actually recover the pronunciation in immigrants to North America. The technique is an indicator of what Doidge refers to as "plasticity competition". Although the brain appears to re-route signals throughout the brain simply during daily use, there is also the possibility of patterns settling in and resisting change. Doidge refers to this as the "plastic paradox", and sees it as the way habits are formed and retained - even against good sense.

While Doidge has provided a comprehensive look at how recent research has overthrown the notion of "one area - one behaviour", there are numerous questions remaining. How does the mechanism work? What triggers neurons to reach out to make new connections? Is anything already in place displaced, or are idle synapses or dendrites now put to work? Does the old notion of our using "only 10 per cent. of our brain" - an cliché long dismissed by neuroscientists - have some validity, after all? Although two Appendices enlarge greatly on this overview - one on culture and another on "Progress", brain mechanics in this process remain obscure. This shortcoming requires vast amounts of further research but in no way diminishes Doidge's accomplishment. This book will remain a major element in the history of brain studies for some time. Written for any reader who has a brain, the author deserves the fullest praise for his accomplishment. The five stars is given a bit grudgingly, but this book requires the widest exposure possible. [stephen a. haines - Ottawa, Canada]
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Produkt-Bild: Anesthesia Secrets (Secrets (C.V. Mosby))

Anesthesia Secrets (Secrets (C.V. Mosby)) von James Duke

Taschenbuch von Mosby
Preis bei Amazon: EUR 40,30

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 0323065244, Erscheinungsdatum: April 2010, Auflage: 4th Edition.
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4 Kundenrezensionen:

Empfehlenswert
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Habe das Buch zur Facharztvorbereitung gekauft und durchgelesen. Insgesamt eine sehr gute Entscheidung. Gut zu lesen, alle wichtigen Themen werden behandelt, ein guter Aufbau mit den hervorgehobenen KeyFacts zum Wiederholen. Hat seinen Zweck erfüllt.
Exzellentes Buch zum "nebenbei" lernen
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ich habe mir dieses Buch einfach so zum schmökern gekauft. Es fasst wesentliche Sachverhalte gut und knapp zusammen. Auch wird auf divergente Lehrmeinungen zu speziellen Themen durch pro- und kontra- Statements gut eingegangen. Ich nehme es oft mit ins Fitness- Studio und lese es beim Fettverbrennen auf dem Fahrrad.
Ein gelungenes Konzept - eine Fundgrube!
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Das Buch überzeugt durch knappe und prägnante Antworten auf Fragen, welche die meisten Teilgebiete unseres Fachs abdecken. Es macht einfach Spaß, das Buch zu lesen und mitzudenken. Die 5 Sterne bleiben dem Buch für den deutschen Markt nur wegen der angloamerikanischen Sichtweise und damit z.B. auch dem Fehlen der Notfallmedizin, der Schmerztherapie und Teilen der Intensivmedizin versagt.
Fast wie in einer Prüfung (zum Glück ohne Prüfer!)...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die Bücher aus der "Series"-Reihe sind ein Beispiel wie gut angloamerikanische medizinische Literatur oft ist: einfach geschrieben, trotzdem hochwissenschaftlich (Literaturangaben!) und verständlich. Auch dieser Teil Anästhesie ist mittlerweile ein Bestseller und für Studenten wie für Facharzt-Anwärter geeignet. In verschiedenen Kapiteln (z.B. Beatmung oder Anästhesie bei Trauma) werden Fragen gestellt, die immer weiter detaillierter in das jeweilige Gebiet eindringen. Man kann die Frage zuerst lesen und dann sich selbst im Kopf beantworten; den Antworttext darunter liest man im Anschluss. Oftmals sind Tabellen oder Schaubilder zum besseren Verständnis aufgeführt (z.T. aus hochwertiger englischer Fachliteratur entnommen!). Kennt man schon? Hierzulande existiert die "In-Frage-und-Antwort"-Serie. Doch diese ist im Vergleich zu diesem Werk nur ein Schatten seiner selbst. Perfektes Buch zum "mal-kurz-in-der-Bahn-lesen". Absolute Empfehlung!
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Produkt-Bild: Beyond Happiness: How You Can Fulfill Your Deepest Desire

Beyond Happiness: How You Can Fulfill Your Deepest Desire von Frank Joseph Kinslow

Taschenbuch von Lucid Sea, Llc
Preis bei Amazon: EUR 11,20, Angebote ab EUR 7,71

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 0615226795, Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Beyond Happiness: How You Can Fulfill Your Deepest Desire

4 Kundenrezensionen:

Primordial
5 Punkte 5 von 5 Punkten
In einfacher klarer Weise wird der Leser zu einer Evidenz geführt, die in einigen Momenten des Lebens von ganz alleine durchscheint, üblicherweise aber vom analytischen Verstand schnell wieder als "Schön aber unrealistisch" eingeordnet wird, und wieder in Vergessenheit gerät.
Die Lektüre dieses Buches und die unkomplizierten Übungen werden unaufhaltsam dazu führen, dass der Geist mehr und mehr im Jetzt weilt, Zustand der eine grosse Kraft und eine stille mächtige Freude in sich trägt, durch welche das Alltagsleben erhellt und erleichtert wird und sogar eine Quelle der Zufriedenheit wird.
Gute Nachricht für alle Leser die der englischen Sprache nicht mächtig sind, das Buch kommt im September 2010 auf deutsch heraus.
Pflichtlektüre
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Hervorragende Zusammenfassung wichtiger Richtlinien für ein erfülltes Leben. Wie schaffe ich es im Moment zu leben? Warum können die eigenen Gedanken zu gefährlichen Stolperfallen werden? Sollte schon in der Schule im Englischunterricht zu den Pflichtbüchern gehören. Ich bin mir sicher, so mancher "Schicksalsschlag" könnte verhindert werden.
Auf den Punkt gebracht
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Kann mich meinem Vorgänger nur anschließen, wirklich schade, dass es dieses Buch noch nicht in deutsch gibt. Das Englisch ist gut lesbar und selbst wenn man nicht jedes Wort versteht, versteht man den Gesamtzusammenhang. Kinslow persönlich hat mich per Mail auf das Buch verwiesen, nachdem ich ihm nach "Quantenheilung" einige Fragen gestellt habe, die noch offen waren für mich und er meinte in Beyond Happiness würde ich einige Antworten darauf finden und JA! es stimmt. Die Inhalte sind jetzt zwar auch nicht wirklich neu, aber Kinslow bringt in einer faszinierenden Einfachheit die wichtigsten Dingen einfach nochmal exakt auf den Punkt, dass selbst wenn dann noch ein..."Ja, aber.." auftaucht, man zumindest ganz genau weiß, wo das herkommt und dass der Verstand oder das Ego da mal wieder aufmucken. Im Grunde weiß ich das ja alles, aber der Verstand kann schon extrem hartnäckig sein und neu bei der ganzen Quantengeschichte war für mich, dass das was ich schon öfter vorher erlebt habe, nämlich den Zustand von Frieden, Ruhe und Zufriedenheit nun auch nochmal erklärt ist und es durch das Verstehen leichter fällt, sich diesen Zustand, wenn er denn mal davongleitet wieder herzustellen und in seinem anderen Buch "Quantenheilung" ist das ja auch ganz praktisch angeleitet, wobei ich zu der Methode noch einen Kurs machen werde, weil mir allein nur mit Hilfe das Buches eine gewisse Sicherheit fehlt und ich das auch noch praktisch angeleitet bekommen möchte.

Stimme meinem Vorgänger auch darin zu, dass ich es sinnvoll finde zuerst dieses Buch zu lesen und dann Quantenheilung oder zumindest das eine durch das andere zu ergänzen, dann bleiben im Grunde keine Fragen mehr offen, sondern dann gehts nur noch um Erleben und ums "SEIN" ;)
interessante Hintergrundinfos zu Quantenheilung
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Wer sehr gut englisch kann,und wer die Hintergründe zu Quantenheilung erkennen möchte,für den ist es ein Pflichtkauf.Für den Praktiker reicht "Quantenheilung".
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Produkt-Bild: Trauma und Persönlichkeitsstörungen: Psychodynamisch-integrative Therapie

Trauma und Persönlichkeitsstörungen: Psychodynamisch-integrative Therapie von Wolfgang Wöller

Gebundene Ausgabe von Schattauer
Preis bei Amazon: EUR 59,00, Angebote ab EUR 55,50

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3794524462, Erscheinungsdatum: Juni 2006, Auflage: 1
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3 Kundenrezensionen:

Endlich!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Endlich ein Buch über frühe Traumatisierungen, das umfassend auf dem neuesten Stand der Forschung ist. Auf Grundlage der Bindungstheorie und neurobiologischer Erkenntnisse entwickelt Wöller sein Therapiekonzept nahe am Patienten. Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit der frühen Entwicklung des Kindes, der Beziehung zur Mutter und der Frage, wie Bindung und Affektregulation aus dieser frühen Beziehung auf die therapeutische Beziehung übertragen werden kann. In keinem bisherigen Buch (außer in dem Jahrhundertwerk von Allan SchoreAffect Regulation & the Repair of Self (Norton Series on Interpersonal Neurobiology)habe ich bisher einen solchen fundierten Ansatz gefunden. Wöller entschuldigt sich auch nicht dauernd wie andere Autoren, dass man hier nicht klassisch analytisch arbeiten kann.
Wer mit frühen Traumatisierungen therapeutisch arbeitet, sollte dieses Buch unbedingt lesen!
Gelungen! Unbedingt empfehlenswert!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dieses Buch vereint in sehr gut lesbarer Weise, die ich von Wolfgang Wöller schon gewohnt bin, die Erkenntnisse und Erfahrungen der traumazentrierten und der psychodynamischen Therapie unter Einbeziehung anderer Methoden. Dabei zeigt sich Wöllers (und seiner Coautoren) wohltuende Offenheit für Integration und Methodenvielfalt - konkret und hilfreich, aber offen genug, um einen wohltuenden Kontrast zu bilden zu manchem "Traumatherapie-leicht gemacht-Kochbuch". Schwierige Patienten (mit Trauma u. PS) bleiben schwierig, selbst wenn die iatrogenen Fallstricke früherer Zeiten inzwischen am Aussterben sind. Man findet hier Hilfreiches über Grundhaltung, Rahmen und Zielsetzung, verschiedene Settings sowie natürlich über Übertragung und Gegenübertragung. Nicht nur für Eingedachte geeignet, auch für die Weiterbildung von Fachärzten und Psychologen und als praktischer Begleiter meiner Stationen von mir hochgeschätzt.
Uneingeschränkt empfehlenswert
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Seit ca. einem Jahr beschäftige ich mich mit diesem Buch intensiver und halte es für eines der wertvollsten Bücher, die zu diesem Thema erschienen sind.
Gründe dafür sind u.a. (siehe auch Vorschreiber und obige Einleitung):
- die sehr gute Lesbarkeit: engagiert und mitfühlend, behutsam verfasst.
- die Fokussierung auf chronische Bindungs- und Beziehungstraumatisierungen, die in dieser Strukturiertheit und Intensität meiner Meinung nach in keinem anderen "Lehrbuch" zu finden sind.
- die Durchdringung des Themas auf neurobiologischer, psychodynamischer, traumatherapeutischer, integrativer etc. Weise, die einem eine ganzheitliche Sichtweise ermöglicht.
- die mit vielen klaren Beschreibungen (in Richtung konkrete Beispiele) angereicherten inhaltlichen / theoretischen Aspekte: z.B. zu fehlender Objektkonstanz, Regression, Sicherheit in der therapeutischen Beziehung, dissozivative Zustände usw.
- Es ist eigentlich - dank der vielen Interventionsbeschreibungen - ein unerlässliches Werk für Therapeuten und Berater im psychotherapeutischen, sozialen oder pädagogischen Kontext.
- Von der Gestaltung gefallen sehr viele sachliche Infokästen (z.B. mit Interventionsmöglichkeiten, Gegenüberstellungen von Methoden/Erleben etc.) und Tabellen.
- Klare Gliederung und sehr gute Strukturierung!

Ein absoluter Kauftipp. Werde das Buch weiter "bearbeiten". Es lohnt sich wirklich. Wer jemals Umgang mit beziehungstraumatisierten Menschen hat(te) oder dieses selbst erlebt hat, hat hier eine Fundgrube an fundiertem Wissen und Interventionsmöglichkeiten vor sich.
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