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Deutschland schafft sich ab: Wie wir unser Land aufs Spiel setzen von Thilo Sarrazin

Gebundene Ausgabe von Deutsche Verlags-Anstalt
Preis bei Amazon: EUR 22,99

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3421044309, Erscheinungsdatum: August 2010, Auflage: 3
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5 Kundenrezensionen:

Man hat schon zu lange nicht auf das Volk gehört
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Mir persönlich ist es unverständlich, wie man über die Zustimmung zu diesem Buch vonseiten des sogenannten "Volkes" erstaunt sein kann. Jeder, der in den letzten Jahren ein Gespräch über Integration und Ausländerpolitik geführt hat, hatte doch schon intuitiv die nunmehr von Herrn Sarrazin nachgewiesenen Thesen und Zahlen erfasst. Fahren unsere Politiker denn nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln? Sprechen die nie mit "normalen" Leuten, die in dem Land leben, dass sie doch angeblich so toll regieren? Gucken die auf ihren Wahlkampftouren nicht mal aus ihren Limousinen raus und sich somit in Deutschland um? Hätte man schon vor Jahren angefangen denen zuzuhören, die die Folgen fehlgeschlagener Integration seit Jahren beobachten, wäre die jetzt entstandene Situation schlimmstenfalls nicht so heftig, bestenfalls sogar ganz unnötig gewesen.
Hmmm ...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
nachdem ich das Buch durchgearbeitet habe - also für meine Verhältnisse bewußt langsam gelesen (normal 2 statt jetzt (dank amazon) 10 Tage) und dabei einiges recherchiert habe - komme ich für mich zu folgendem Ergebnis:

1. Die im Buch vorgestellte Datenlage zeigt eine traurige Wahrheit, die statistisch gut unterlegt wurde. Namentlich die Weigerungshaltung einiger Immigranten die einfachsten Grundregeln zu beachten: das Erlernen der fremden Sprache sowie die Beachtung der Gesetze und Regeln des Aufnahmelandes.
2. Dieser Personenkreis gehört in großen Teilen zum islamischen Kulturkreis. Er hat seine Sozialisation in diesem und den durch ihn geprägten unterschiedlichen Gesellschaften erfahren und stellt dessen Regeln auch für die in Deutschland geborenen Nachfolgegenerationen über die Gesetze und Normen des Aufnahmelandes, wobei ich anmerken möchte, dass sie sich meines Erachtens hier so aufführen wie sie es sich im Herkunftsland (dem eigenen/der Eltern/der Großeltern) nicht trauen würden.
3. Die Vererbbarkeit der Intelligenz in der von Sarrazin geschilderten Form und mit den von ihm geschilderten möglichen Folgen hielt ich zunächst für falsch. Nach weiterem recherchieren (u.a. Artikel in der FAZ online am 07.09.2010) muß ich ihm wohl in so weit Recht geben, dass die von ihm geschilderten Möglichkeiten existieren können.
4. Die Reaktionen unsere sogenannten politischen (Parteien-)Führung und einer ganzen Menge Erregungsdemokraten, war nach Durcharbeiten des Buches meiner Meinung nach sachlich/inhaltlich absolut unangebracht. Vielmehr haben diese ersten Reaktionen das mediale Abschlachten des Autors mit zu verantworten auch wenn es ihnen wohl ganz recht war.
5. Die Medien an sich hatten wohl auch keine Zeit über das Buch und seine Inhalte analytisch zu reflektieren und ergebnisneutral zu recherchieren, sondern zogen (und ziehen) es vor, Effekt heischend und sich gegenseitig überbietend den zum Abschuss freigegebenen Autor (möglichst hinterhältig) aufs Korn zu nehmen. Wer sich als 4. Gewalt des Staates/der Demokratie versteht (oder gerne so gesehen wird), sollte sorgfältiger handeln. Dann wären auch einige zuletzt publizierte Leitartikel, die auf einmal in eine ganz andere Richtung gehen, glaubhafter.
6. Wer in diesem Buch nach Rassismus und Hetze sucht, findet sie meines Erachtens nur dann, wenn er/sie bestimmte Worte/Begriffe nur noch in diesem Kontext wahrnehmen kann/will und somit meiner Meinung nach zu einer sachlichen/fachlichen Argumentation/Diskussion ohnehin nur eingeschränkt in der Lage ist. Teilweise erinnern mich einige Aufschreie an Monty Python Das Leben des Brian: Er hat Jehova gesagt!

Fazit: 5 Sterne für eine überfällige Diskussionsgrundlage mit Vorschlägen - auch wenn ich eine implizite Gebärpflicht für Akademikerinnen etwas seltsam finde. Vielleicht auch nur eine Überinterpretation meinerseits.
Sarrazin will Geld machen
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Dieses Buch hat einige negative Aspekte, die ich nun aufzählen möchte:

1) Sarrazin spricht ein Thema an, dass schon seit langem bekannt ist und besprochen wird. Er ist kein Messias, auch wenn einige Leute das so gerne hätten.
2) Sarrazin bringt sehr viele Zahlen, die man jedoch, sofern man nicht allzu faul ist, auch selbst im Netz recherchieren könnte. Dafür muß ich keine 23 Euro ausgeben. Ebenso sind die Zahlen bereits jetzt veraltet. Ob Herr Sarrazin den positiven Trend bei den Migranten mit Absicht nicht in sein Buch genommen hat, möchte ich an dieser Stelle offen lassen.
3) Sarrazin soll angeblich sehr mutig sein. Christian Pfeiffer, Heinz Buschkowsky und nicht zuletzt Herr Stoiber haben diese Themen jedoch bereits angesprochen und tun dies in regelmäßigen Abständen, Stoiber bereits 1988. Die ersten beiden tun dies wesentlich ruhiger und sachlicher. Denn der Buchverkauf stand und steht bei diesen Personen nicht an erster Stelle.
4) Sarrazin spaltet innerhalb der Gruppe der Ausländer. Er pflegt eine Abneigung gegenüber moslemischen Migranten und unterstreicht die gute Integration der Polen oder Russen. Aber auch hier macht er immer wieder denselben Fehler. Er bringt Zahlen, bettet diese jedoch nicht in einen Kontext ein. Zum Beispiel gab es bei türkischen Gastarbeitern eine negative Selektion (Arbeiter, Müllmänner etc) bei den Polen kamen viele aus der Ober- und Mittelschicht (Programmierer, Techniker). Nähme man also die Genthesen Sarrazins ernst, müßte die deutsche Bevölkerung ohnehin einpacken. Denn die junge Gruppe der Polen ist im Schnitt mit 13% mehr Abiturientenkindern im Vergleich zu den Deutschen ausgestattet. Umgekehrt gefragt, sind deutsche Kinder genetisch dümmer als die Polnischen? Sind die slawischen Gene doch die Besseren?
5) Er spricht von Genetik. Er ist jedoch kein Genetiker. Auch hier vereinfacht er wo es nur geht. Intelligenz ist ein komplexes Thema. Intelligenz sitzt auch nicht auf einem "On/Off" Schalter innerhalb eines Genes auf der DNA. Es ist weit verstreut innerhalb der DNA und variiert auch dementsprechend. Zudem sind soziologische Umstände wesentlich entscheidender bei der Entwicklung von Intellgenz. Hier versagt Sarrazin nahezu komplett. Die von Sarrazin genannte Quelle Frau Elsbeth Stern, hat sich bereits von diesem Buch distanziert und Herrn Sarrizin attestiert, dass er nicht mal ansatzweise verstanden hat, wie sich Intelligenz entwickelt. Ich denke das spricht Bände. Die Verschwörungstheorie wonach Frau Stern sich distanziert, aufgrund des politischen Drucks halte ich für lächerlich. Am Ende wird sie womöglich noch vom internationalen Finanzjudentum erpresst. Sowas ist Stammtischniveau und solches Geschreibsel muß man bei solchen Debatten leider ertragen. Zuletzt bei Möllemann, einige werden sich erinnern. Gebracht hat die damalige Debatte schon nichts.
6) Er weckt Ängste und versucht satirisch zu sein. Ich denke das Thema ist zu ernst und die Probleme sind zu groß, um daraus eine Satire zu machen. Es ist zumindestens extrem ungeschickt, ein Sachbuch mit einer Satire zu vermischen. Ich fragte mich manchmal, ob es wirklich nur Satire sein soll, oder das Erzeugen von Ekel und Abneigung gegenüber bestimmten Gruppen der Ausländer. Die Befürworter werden von einer eindeutigen Satire sprechen, die Gegner von einer Hatz gegenüber bestimmten Ausländern von einem engstirnigen Mann der sich im Gewande des Schafes fortbewegt.
7) Er vergibt eine Prämie für intelligente Frauen. Nunja, gibt es schon. Nennt sich Erziehungsgeld. Beim Versuch, die deutsche Akademikerin zu kaufen, rutscht Sarrazin erneut ab in längst vergangene Zeiten, in denen unbedingt Nachwuchs gebraucht wurde. Als nächstes wird Sarrazin wohl noch vorschlagen, den zeugungsunwilligen deutschen Frauen Männer aus der Bundeswehr zuzuteilen. Es erinnert jedenfalls stark an längst vergangene Zeiten.
8) Effektive Lösungsansätze wie Kita-Pflicht ab 3 oder Zusammenlegung der Haput- Realschule zu einer Ganztagsschule läßt er außen vor. Er verschwendet lieber Geld in Bereich, die nichts bringen werden, da es sie schon gibt oder die intelligenten Frauen ohnehin zu intelligent sind, um seinen Köder anzunehmen. Ich denke genügend Kita-Plätze wären ein reizvolleres Angebot an die deutsche Frau. Geld für Sex hatte schon immer etwas Anrüchiges. Das sollte sogar ein Herr Sarrazin wissen oder es sich von seiner Ehefrau sagen lassen.
9) Sarrazin tut so, als ob er Lösungen anbieten könnte. Dabei war er doch in der Stadt der Negativbeispiele lange Zeit Finanzsenator. Soweit ich das beurteilen kann, konnte er an dieser Position nichts verändern. Wieso glaubt er nun in der Lage zu sein, uns erklären zu können, wie es richtig geht?
10) Das Buch kommt mir inzwischen vor wie ein Politikum. Es geht angeblich um die schlechte Meinungsfreiheit in Deutschland. Merk ich nichts von, das Buch steht auf keinem Index und soviel Redezeit wie Sarrazin hatte um sie mit ähms und ohms zu füllen, hat in dier Republik höchstens noch Stefan Raab.
11) Das Buch zu kaufen ist eigentlich sinnlos. Jeder der es lesen möchte, hat ohnehin schon vorgezeichnete Meinungen. Die einen möchten ihre eigene Abneigung gegenüber Sarrazins Kopftuchmädchen noch einmal bestätigt wissen. Die andere Gruppe möchte sich über Sarrazin aufregen oder nachschlagen, ob das Buch wirklich so schlimm ist, wie gesagt wird. Insofern hat Sarrazin mit seinen deftigen Statements, mit denen er dieses Buch flankiert hat von der PR her gesehen gute Arbeit geleistet. Beide Gruppen werden es kaufen. Die einen um sich aufzuregen, die andere Gruppe, um sich nach dem Mund reden zu lassen. Möglicherweise findet der ein oder andere auch neue Waffen, um am Stammtisch mal mit "Fakten" glänzen zu können. Ich hör sie schon "Ich habs schon immer geahnt, nun weiß ichs, diese Ausländer...".
12) Das Buch ist zum Vehikel für rechte Gruppierungen geworden. Auch wenn Sarrazin kein strammer Nazi ist, die Gruppen die sich nun freuen, sind jedenfalls teilweise "sauber" einordbar. Genau diese Gruppe genießt nun die Randale rund um die Ausländer, an Lösungen sind diese eher weniger interessiert. Sarrazin fragte bei der PK, ob man nicht sagen dürfte, ob die Erde eine Kugel ist, weils ein Nazi schon mal vorher gesagt hätte? Gegenfrage, muß man unbedingt in ein Bordell, wenn man Huren nicht so gut findet? Sex muß man nicht kaufen, wer freundlich ist, kriegt ihn sogar gratis. Hätte Sarrazin ein wenig mehr auf die Debatte geachtet und weniger auf sein Buch, sein Buch wäre weniger verkauft worden, jedoch hätten wir nun eine unvergiftete Debatte. (nur um Unklarheiten zu vermeiden, die Huren sind die Rechten).
13) Dieses Buch hat eine perverse Debatte in Deutschland ausgelöst. Die Befürworter und Gegner bewerfen sich im Internet mit taktischen Kanonenkugeln. Die Befürworter bemängeln den undemokratischen Umgang mit dem Buch. Die Gegner würden mit Reflexen reagieren und sofort das Wort Nazi in den Mund nehmen. Die Befürworter werfen dabei den Kritikern jedoch das vor was sie selbst machen, nämlich die Diskussion vergiften. Gibt es einen Maulkorb? Ja. Aber für wen ist die Frage. Wenn man das Buch kritisiert heißt es mindestens genauso reflexartig, man hätte es nicht gelesen, nicht verstanden, hätte Nazi-Reflexen in sich und das Buch sei ja ohnehin nicht angreifbar und absolut perfekt. Was es allerdings eben nicht ist. Genausowenig wie die Debatte selbst. Wie es scheint, hat die deutsche Einheit, die Globalisierung und letztendlich die Finanzkrise Deutschland so stark geschwächt, dass nun eine Athmosphäre der Angst vorherrscht. Sarrazin hat es ja zuerst gegen die "Hartzer" versucht. Nun hat er eine Gruppe gefunden, die sich ebensowenig wehren kann, die Ausländer. Wie sieht es mit den Kosten der deutschen Einheit aus? Führt man eine Nützlichkeitsdebatte, so sollte man den Aufbau-Ost mal näher untersuchen. Da versickern seit 20 Jahren Unsummen, die im Endeffekt womöglich bei der Integration gefehlt haben. Nun, wahrscheinlich kommt das eher nicht, Sarrazin selbst ist gebürtiger Ostdeutscher aus Gera, irgendwo ist es doch die Heimat. Und gegen 16 Millionen Menschen anzukämpfen, ist weniger lukrativ, da fällt ja eine komplette Zielgruppe weg.

Langer Rede kurzer Sinn. Dieses Buch ist in meinen Augen Gift. Es gibt schon längst bei weitem bessere Analysen und bessere Lösungen. Diese sind zwar nüchterner und sachlicher, aber wir müssen uns ohnehin langsam mal fragen, worum es bei diesem Buch eigentlich wirklich geht. Möchte Sarrazin den Ausländern helfen sich zu integrieren? Ich denke nicht. Er möchte seinem Geldbeutel helfen, etwas Dampf ablassen und sich als Visionär von diversen Gruppen feiern lassen. Ich empfehle daher das Buch nicht. Wer dafür Geld ausgibt, trägt zur Spaltung unsere Vaterlandes bei. Wer Interesse an Lösungen hat, der braucht dieses Buch nicht. Es gibt bessere Lösungsansätze als in diesem Buch aufgezeigt werden und zudem ändert man die Republik nicht, indem man Bücher liest, die zudem auch noch verzerren und einseitig betrachten. Das Buch ist marketingstrategisch top, inhaltlich flop.
Unfair
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Es ist ein Statussymbol der Wohlhabenden, dass ihre Kinder studieren. Allerdings sind manche nicht für ein Studium geeignet aber sie werden von ihren Eltern so lange unterstützt bis sie irgendwann, irgendein Studium schaffen. Es ist deshalb ein Trugschluss von Herrn Sarrazin zu sagen die Kinder der Wohlhabenden sind generell klüger. Ärmere Eltern haben nicht die Mittel um Nachhilfeunterricht, Studentenwohnung usw, zu finanzieren (Bafög nützt da auch wenig). Die wollen, dass ihre Kinder möglichst bald eigenes Geld verdienen, damit sie ihnen nicht auf der Tasche liegen.
Das Geschwätz mit den Genen ist jedenfalls wirklich dumm.
Entscheidend ist wie die Kindheit verlief.
Man kann sich nicht aussuchen wo man hineingeboren wird. Und wenn die Eltern ihren Kindern nicht genug beibringen, dann muss halt der Staat einschreiten. So ist es auch richtig einen Sprachtest vor der Einschulung zu machen. In dem Alter lassen sich Sprachdefizite noch am leichtesten beheben. Und wenn eine Sprachbasis da ist, dann kann das Kind darauf aufbauen. Der Nachhilfeunterricht für die Sprachbildung kostet zwar wieder Steuergelder von Deutschen und Emigranten, aber es werden in diesem Land westentlich mehr Gelder für wirklich Unnötiges ausgegeben. Außerdem fließt das Geld nicht den Kursteilnehmern zu, sondern den Lehrern. Das Buch ist jedenfalls den Kindern gegenüber unfair.
Eine Anekdote.
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich halte dieses Buch für einen Denkanstoß, nicht mehr.
Dennoch bitte ich darum realistisch zu sein und den Menschen Mensch sein zu lassen.
Niemand ist in der Lage oder hat das Recht über andere zu richten. Deutscher, Türke, Jude, Moslem hin oder her, das ändert nicht an unserem Wesen und unseren Eigenschaften. Der Mensch ist im Grunde gleich; er folgt seinen Interessen.
Jeder Mensch sollte auch daran denken, wie er sich verhalten würde, in einem anderen Land, unter anderen Bedingungen und von was er geleitet wird, was ihn beeinflußt in seinen Entscheidungen und Handlungen?!
Deutschland oder jegliches andere Land als Staat ist der Apparat der rechtliche und bürokratische Grenzen setzt.
Dieses Buch hilft vieles mal aus einer anderen Perspektive zu sehen oder sich in seiner Meinung bestätigt zu fühlen, was auch ok ist. Dennoch sollte Einsicht und Selbstkritik damit einher gehen und die Überlegung woher eine Bewegung wie diese jetzt kommt. Es ist erstaunlich wie manche daraus eine eigene Politik machen. Darüber könnte man schon wieder ein Buch schreiben.
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Produkt-Bild: Das Ende der Geduld: Konsequent gegen jugendliche Gewalttäter

Das Ende der Geduld: Konsequent gegen jugendliche Gewalttäter von Kirsten Heisig

Taschenbuch von Verlag Herder
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 14,50

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3451302047, Erscheinungsdatum: Juli 2010, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: Das Ende der Geduld: Konsequent gegen jugendliche Gewalttäter

5 Kundenrezensionen:

Es braucht mehr!
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ein hochinteressantes Werk, das so manchem allzu liberalen Geist bitter aufstoßen und Personen die dem Medienglamauk hörig sind Angst machen dürfte. Durchweg belegte Daten, Statistiken und vor allem sehr viel selbst erlebte Beiträge fügen die Thematik der Kriminalität der Jugend glaubhaft zu einem nachvollziehbaren Ganzen zusammen. Die Folgerungen und Forderungen, zum Teil nicht politisch (aber) korrekt, der Autorin passen in das gesamt Bild hinein.

Bücher wie dieses sollten meiner Meinung nach öfter, in stärkerer Auflage und mit mehr Rückhalt in den Medien, erscheinen. Auch auf die Gefahr hin, dass ein oder zwei Absätze nicht politisch korrekt oder mainstream scheinen.

Alles in allem ein Schriftwerk, dass sich nicht nur Kollegen von Frau Heisig, sondern gerade unsere Volksvertreter zu Gemüte führen sollten.
Für jeden anderen, der dieses Werk zu lesen bekommt, ein absolutes, wenn auch teilweise trockenes, muss.
Buchbewertung
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Dieses Buch gibt einen guten Einblick in die Realität einer bundesdeutschen Großstadt und ihren Problemen. Frau Heisig erzählt von Gründen der Gewalt von jugendlichen Migranten. Sie schildert die Probleme sachlich, erwähnt aber auch deutlich, dass die "Problemmigranten" nicht so zahlreich sind, wie es vielleicht manche Menschen gerne hätten.
Sie lässt auch nicht unerwähnt, dass es auch viele brutalste Gewalttäter ohne Migrationshintergrund gibt.
Sie lässt ihre Berwertungen über Hilfsangebote und die Lösungsansätze von Organisationen in Deutschland und anderer europäischer Großstädte in ihr Buch einfliesen. Insgesamt gesehen eine sehr deprimierende Momentaufnahme, speziell aus Neukölln, einem Stadtteil Berlins.
In der Realität angekommen
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Deutschland schafft sich ab: Wie wir unser Land aufs Spiel setzen

Richterin Heisig stand an vorderster Front bei der Bekämpfung der Berliner Jugendkriminalität, die maßgeblich von Migranten mit türkischem und arabischem Migrationshintergrund beeinflusst wird. Nicht nur in Berlin, auch in anderen Städten Deutschlands, zum Beispiel Duisburg Marxloh, ist es bislang nicht gelungen, die Problematik politisch in den Griff zu bekommen. Frau Heisig hat mit hohem persönlichen Engagement versucht, mit ihren Möglichkeiten und Verbindungen die bestehenden katastrophalen, duch Fakten belegten Berliner Verhältnisse, für ihren Zuständigkeitsbereich zu verändern. Dabei hat sie sich nicht nur Freunde geschaffen, zumal sie noch mutig das vorliegende Buch geschrieben hat. Leider ist diese couragierte Frau auf bisher nicht endgültig geklärte Weise aus dem Leben geschieden.
Auffallend ist, daß auch Dr. Thilo Sarrazin als ehemaliger Berliner Finanzsenator mit den Zuständen in Deutschlands Hauptstadt bestens vertraut, in seinem Buch "Deutschland schafft sich ab" identische Zahlen publiziert und insgesamt zu dem Ergebnis kommt, daß verantwortliche Politiker eben nicht alles Notwendige getan haben, um Schaden vom Deutschen Volk abzuwenden.
Wenn nun, als Ergbenis der unglaublich positiven Resonanz auf beide Bücher, endlich eine realistische Betrachtung der Migrationsproblematik und daraus resultierende dringend notwendige politische Maßnahmen erfolgen, hat sich das Bemühen beider Autoren in jeder Hinsicht gelohnt.
Jeder am aktuellen politischen Zeitgeschehen interessierte Bürger dieses Landes sollte, um sich eine fundierte eigene Meinung über den Zustand unserer Demokratie zu bilden, diese beiden Bücher unbedingt gelesen haben.
Deutschland wach auf!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dieses Buch sollte jeder (sinnverstehend!) gelesen haben, der sich politisch zu Aspekten wie Jugendkriminalität, Migration, Integration äußern möchte oder sogar politisch aktiv ist. Bewohner eines Flächenbundeslandes (wie auch ich) leben geradezu in einer problemfreien Idylle verglichen mit Großstadtbezirken wie Neukölln. Frau Heisig ist zwar keine begnadete Schreiberin, streckenweise liest sich das Buch etwas spröde, aber es werden knallhart aus ihrer langjährigen Praxis an der juristischen Front Fakten dargestellt, die vielen Multikulti-Fans und "Bildung für alle"-Rufern überhaupt nicht in ihr Weltbild passen, die deshalb Andersdenkende schnell in eine "rassistische" oder eine "elitäre" Ecke stecken. Aber egal ob es um kriminelle Kinder im Drogengeschäft, um schulverweigernde oder nicht beschulbare Jugendliche, um bestens vernetzte nahöstliche Migrantensippen geht, es sind Fakten. Engagierte und motivierte Sozialarbeiter und Ordnungskräfte werden teilweise auf politischen Befehl von ganz oben an ihrer Arbeit gehindert - für die von Kirsten Heisig dargestellte Personengruppe wird unser Rechtsstaat ausgehebelt. Das Erscheinungsdatum des Buches passt prima (abgesprochen?) zum Buch von Sarrazin, das ebenfalls Pflichtlektüre ist.
Plädoyer für eine längst (!) überfällige Sichtweise der beklemmenden Realität
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Da bereits in vielen der vorangegegangen Rezensionen enthalten, möchte ich hier auf eine spezifische Beschäftigung mit den von Heisig ungeschönt präsentierten Fakten verzichten.
Jene Fakten jedoch sind - und das ist gleichermaßen das Fazit, das sich nach Lektüre des Buches geradezu aufdrängt - so überwältigend, dass es kaum noch nachvollziehbar erscheint, weshalb unsere edlen Verfechter der political correctness diese alarmierenden Zahlen von parasitär Agierenden, die uns allen schaden, bisher verschweigen bzw. schönreden konnten. Es ist, um mit unser aller Kanzlerin zu sprechen, nämlich "nicht hilfreich", stets gebetsmühlenartig gelungene Integrationsbeispiele zu präsentieren, um auf diese Weise die üble, dunkle Kehrseite all derer, die sich allen kostenintensiven Bemühungen gegenüber resistent zeigen, totzuschweigen, schönzureden, wegzudiskutieren.

Heisig ist nicht Sarrazin, der ebenfalls wichtige Fakten präsentiert, aufgrund seiner - noch - exponierten Stellung inkl. seiner partiellen Ungeschicklichkeiten nicht Volkes, wohl aber den Zorn der Machthabenden auf sich zieht. Während Letzterer Fakten mit Meinung verquickt und sich logischerweise dadurch besonders angreifbar macht, lässt Heisig Tatsachen sprechen, verstrickt sich nicht in Gedankengänge, die von Böswilligen als "rassistisch" gebrandmarkt werden könnten, vertraut auf die soziale Sprengkraft ihrer dokumentierten Erfahrungen und auf die Kraft ihrer Zahlen.
Sie liefert ein mutiges, ein ungemein wichtiges Buch, an dem keiner vorbeikommt und das Veränderungen geradezu erzwingt. Und: Sie liefert eine Fülle an ebenso durchdachten wie pragmatischen Lösungsvorschlägen.

Sozialromantik können wir uns in diesem Land nicht mehr leisten und niemand, der sich auf solche Weise äußert, darf künftig mit bequemen, mit üblichen, aber unzutreffenden Etikettierungen ins Abseits gestellt werden. Selbst die Kanzlerin äußert nun, dass die überproportionale Gewaltbereitschaft bestimmter Gruppen nicht länger tabuisiert werden dürfe - ohne Frau Heisig, ohne Herrn Sarrazin hätten wir Derartiges gewiss nie aus ihrem Munde vernehmen dürfen. Die Veröffentlichungen beider Autoren, die Ross und Reiter mutig benennen, hat den Druck auf die Politik massiv erhöht und weiteres Schönreden vereitelt. Und genau darin besteht deren großes Verdienst!

"Das Ende der Geduld" ist nicht nur Titel des Buches. Das Ende der Geduld beginnt sich nun auch bei der Mehrheit der Bevölkerung abzuzeichnen, die nichts gegen integrationsbereite Migranten hat, wohl aber gegen diejenigen, die sich sämtlichen Bemühungen gegenüber widersetzen, brachiale Gewalt ausüben und unsere Gesetze schamlos missbrauchen.
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Produkt-Bild: Tiere Essen

Tiere Essen von Jonathan Safran Foer

Gebundene Ausgabe von Kiepenheuer & Witsch
Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 14,80

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3462040448, Erscheinungsdatum: August 2010, Auflage: 1., Auflage
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5 Kundenrezensionen:

Nichts Neues!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wer das alles längst wissen wollte, konnte es bereits 1906 in Upton Sinclairs "Der Dschungel" nachlesen.
Danke!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich will jetzt nicht auf Einzelheiten eingehen und wiederholen, was die begeisterten Rezensenten vor mir schon ausgeführt haben. Nur soviel: Ich wollte immer Vegetarierin werden, habe es aber nie geschafft. Seitdem ich dieses Buch gelesen habe, esse ich kein Fleisch mehr. Danke Jonathan Safran Foer.
nicht nur für Vegetarier
5 Punkte 5 von 5 Punkten
dieses Buch sollte unbedingt jeder lesen, der sich Tier- und Menschenfreund nennt.
Gut recherchiert und nicht nur auf die Tierhaltung und Schlachtung in den USA anwendbar, sondern auch auf unser Land.

Der Autor hat nicht nur seine eigene Meinung und Thesen in diesem Buch "zu Wort kommen lassen", sondern auch
Leute die in der Fleischverarbeitung arbeiten, Farmer und Tierschützer.
Nicht trocken und langweilig sondern einfach toll geschrieben.
Lesenswert
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein wunderbares Buch, das in keinem Bücherschrank fehlen sollte. Ich habe es vielen Bekannten geschenkt, die angetan waren und ihre Haltung Tieren, der Natur, der Erde gegenüber überdachten.
Ein genial lesenswertes Buch
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dieses Buch müssen Sie unbedingt lesen.
Allerdings warne ich Sie: Es verändert Ihr Leben.
Für sehr gute Freunde und Bekannte habe ich gleich zehn weitere Ausgaben geordert.
Empfehlen auch Sie es unbedingt weiter.
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Produkt-Bild: Politische Korrektheit: Das Schlachtfeld der Tugendwächter

Politische Korrektheit: Das Schlachtfeld der Tugendwächter von Jörg Schönbohm

Gebundene Ausgabe von Manuscriptum Verlagsbuchhandlung Thomas Hoof KG
Preis bei Amazon: EUR 7,80

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3937801561, Erscheinungsdatum: April 2009, Auflage: 1., Aufl.
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5 Kundenrezensionen:

Klein und fein
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein kleines feines Büchlein das mir aus der Seele spricht. Es zeigt wie mit (vermeintlicher) Politischer Korrektheit teilweise schon fast eine Zensur stattfindet. Wenn Wortwahl über Wahrheit geht kann haben Tugendwächter zu viel Macht. Nach dieser Lektüre wird man wacher sein. Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen.
Lesenswert
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Gute Beurteilung der gegenwärtigen politschen Verhältnisse. Die Unterdrückung der im
GG. verbriefte Meinungsfreiheit wird hier deutlich.
Zu spät
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das Buch ist grundsätzlich zu empfehlen. Es geht in die richtige Richtung. Leider geht es nicht weit genug. Für den Verfasser, der "konservativ light" ist, war und ist die "Rechte" immer ein Feindbild gewesen. Gegenüber ihr hat er sich als extrem intolerant gezeigt. Als er noch in Amt und Würden als Minister war, hat er seine Möglichkeiten im Kampf gegen die PC nicht genutzt und dafür beim Kampf gegen "rechts" mit den selbsternannten "Antifas" gemeinsame Sache gemacht. Schade, denn in dem Buch zeigt er gute Ansätze. Der Verfasser analysiert das Problem in allen seinen wesentlichen Facetten. Er hat es klar erkannt und kritisiert es überzeugend. Ein wenig mehr Substanz wäre sinnvoll gewesen.
Das Buch ist als Einstieg in die Problematik dennoch gut geeignet.
Es gibt nichts Schlimmeres als die Einengung der Meinungsfreiheit.
wunderbar auf den Punkt gebracht
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das Buch fuer alle Ehrlich-Menschen, die es satt haben, sich der Gesinnungsmanipulation selbsternannter 68iger-Gutmenschen durch political correctness zu unterwerfen, und statt dessen wahrhaft fuer Demokratie und Meinungsfreiheit einstehen !
Wir sind das Volk !
Lesenswert
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ein gutes, lesenswertes Buch. Hier wird genau analysiert, wie vorgeblich "progressive" politische Strömungen und Strömunginnen die Sprache zu ihren Zwecken manipulieren (und nebenbei auch erheblich verhunzen). Es zeigt, dass die selbsternannten Hüter der Toleranz zuweilen selbst sehr wenig tolerant sind. Aber Freiheit ist auch heute noch die Freiheit des Andersdenkenden und wenn wir nicht irgendwann in einer Gesinnungsdiktatur landen wollen, dann sollte es mehr solche klugen und mutigen Bücher geben.
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Produkt-Bild: Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrarpolitik

Schwarzbuch Landwirtschaft: Die Machenschaften der Agrarpolitik von Hans Weiss

Broschiert von Deuticke
Preis bei Amazon: EUR 15,90

ISBN: 3552061452, Erscheinungsdatum: Sept. 2010
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Produkt-Bild: Irre - Wir behandeln die Falschen: Unser Problem sind die Normalen - Eine heitere Seelenkunde

Irre - Wir behandeln die Falschen: Unser Problem sind die Normalen - Eine heitere Seelenkunde von Manfred Lütz

Gebundene Ausgabe von Gütersloher Verlagshaus
Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 11,90

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3579068792, Erscheinungsdatum: Sept. 2009, Auflage: 16
Zoom ± Produkt-Bild: Irre - Wir behandeln die Falschen: Unser Problem sind die Normalen - Eine heitere Seelenkunde

Aus der Amazon.de-Redaktion


Hitlers Taten waren abscheulich. Doch der Diktator war nicht psychisch krank, sondern normal. Statistisch gesehen verüben psychisch Kranke sogar weniger Straftaten als Normale, weiß Psychiater Manfred Lütz aus dem Klinikalltag zu berichten. In seinem Streifzug durch die Spielarten der menschlichen Psyche versucht der Autor, das Wesentliche von Psychiatrie und Psychotherapie darzustellen. Prima, wenn endlich jemand anschaulich erklärt, worüber viele sprechen, aber nur wenige wirklich eine Ahnung haben.
Hauptsächlich dreht es sich um psychische Krankheiten und gängige Therapien. Zunächst führt uns Lütz jedoch vor Augen, wie sehr das Verhalten psychisch Gesunder seltsame Blüten treibt. ?Normalos?, die in stumpfer und spießiger Atmosphäre vor sich hindümpeln, bekommen genau so ihr Fett ab wie diejenigen, die Blödsinn professionell erzeugen. Dazu zählt Lütz die Ergüsse von Dieter Bohlen, Paris Hilton oder wilde esoterische Pendeleien.
Zugegeben, das Inhaltsverzeichnis sieht arg nach Seminararbeit aus. Die Stärke des Buches macht aus, dass Lütz viele plastische Beispiele anbietet, um nackte Theorie mit Leben zu füllen. So verstehen Laien besser, was zum Beispiel Depressive von Manikern unterscheidet. Und wenn wir erfahren, wie eine Patientin einmal die Bundeswehr aufmischte, öffnet sich die Pforte zum Reich der netten Anekdote.
Bei der neuen ?Volkskrankheit? Alzheimer konstatiert Lütz: ?Wie eine Gesellschaft mit ihren Demenzkranken umgeht, das ist die Nagelprobe für ihre Menschlichkeit.? Ergo ist die von Lütz angekündigte ?heitere Seelekunde? so lustig nun auch wieder nicht. Tatsächlich fehlt es Lütz nicht am nötigen Ernst, wenn etwa dargelegt wird, wie wenig Wahlfreiheit Süchtige haben, was im Wahnsystem schizophrener Patienten passiert oder wann Psychopharmaka eine befreiende Wirkung entfalten.
Dass wir die Falschen behandeln, wie der Untertitel des Buches reißerisch ankündigt, erweist sich als zu viel des Guten. Auf alle Fälle gilt: ?Das mutwillige oder zynische Suchen nach Defiziten bei gesunden Menschen ist menschenunwürdig?, wie der Psychiater und Arzt vor Risiken und Nebenwirkungen der Lektüre warnt. Und während die einen die bisweilen betont locker-flockige Art des Autors weniger mögen, sehen andere darin eine souveräne Haltung voll heiterer Demut. Unter dem Strich lautet deshalb die Diagnose des Kritikers: Prädikat wahnsinnig lesenswert!
? Herwig Slezak
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5 Kundenrezensionen:

Die Relativierung des "Normalen"
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Die individuelle Wahrnehmung des Buches führt natürlich zu unterschiedlichen Reaktionen - bei mir zu folgenden:
Meine ursprüngliche Angst vor einer unwissenschaftlichen oder gar oberflächlichen Problembetrachtung war unbegründet. Wenigstens meinem Anspruch wurde es gerecht.
Die mir durchaus wichtige Bestätigung der eigenen Meinung habe ich im Zusammenhang mit der Relativierung des "Normalen" erfahren. "Normalität" im individuellen Verhalten als Handlungsmaxime wird so in Frage gestellt, dass ich es mit Vergnügen gelesen habe.
Sehr interessant
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dieses Buch liest sich nicht einfach wenn man nicht vom Fach kommt. Es ist aber trotzdem auch für jemanden der sich nicht mit Psychischen Krankheiten auskennt empfehlenswert. Ich kann es sehr empfehlen.
Keine Bettlektüre
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Von dem Buch "Irre - wir behandeln die Falschen" habe ich ein kurzweiliges Werk erwartet, im Stile von Eckart von Hirschhausen, also quasi comedy-tauglich.
Es ist zwar heiter geschrieben, erfordert aber weit mehr Konzentration, als ich gedacht habe.

Gut zu lesen ist es dennoch auch sehr interressant und mit Passagen zum Schmunzeln, aber aus meiner Sicht als Bettlektüre und/oder Schenkelklopfer nicht geeignet.
Na ja, hatte mir mehr erwartet
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Ich habe dieses Buch geschenkt bekommen, selbst hätte ich es mir wahrscheinlich nicht gekauft. Aber da ich es nun einmal hatte, hab ichs natürlich auch gelesen und bin insgesamt nicht besonders begeistert. Ich hatte irgendwie eine kritische Auseinandersetzung mit unserer Gesellschaft und deren Umgang mit psychisch Kranken erwartet, aber darum ging es eigentlich gar nicht bzw. nur am Rande. Stattdessen präsentiert der Autor im 1. Teil eine Plattitüde nach der anderen, nach dem Motto "Hitler und Dieter Bohlen waren/sind auch nicht psychisch krank, obwohl sie sich auffällig verhalten (haben)". Mal abgesehen davon, dass ich das eine sehr gewagte These finde, verfehlt der Autor meiner Meinung nach damit völlig das Ziel seines Buches und verabschiedet sich damit auch von jeder Seriösität und jedem fachlichem Anspruch. Den 2. Teil fand ich etwas gelungener, hier beschriebt er verschiedene psychische Erkrankungen mit einfachen Worten und schafft es zumindest, dem psychologisch und psychiatrisch Interessierten einen ersten Überblick zu geben. Mehr aber auch nicht.
Insgesamt war das Buch für mich eine Enttäuschung. Ich würde es nicht weiterempfehlen.
buch
4 Punkte 4 von 5 Punkten
hab es selber noch nicht gelesen, war ein geschenk für meinen freund der sehr begeistert davon ist
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Der Staatsbankrott kommt!: Hintergründe, die man kennen muss von Michael Grandt

Gebundene Ausgabe von Kopp, Rottenburg
Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 15,49

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3942016257, Erscheinungsdatum: Februar 2010, Auflage: 1
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5 Kundenrezensionen:

Gib mir die Macht über das Geld eines Landes und mir ist egal, wer es regiert!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dass die tatsächliche Dramatik der weltweiten Finanz-und Wirtschaftslage der Bevölkerung nicht mittgeteilt wird, liege darin begründet, dass Politiker die Medien bitten, nicht zu detailliert darüber zu berichten. Bei Staatspleiten sei, und ist die grösste Gefahr, dass Chaos ausbricht. Dass es zu sozialen Unruhen kommt

Das Buch von Michael Grandt erscheint nahezu perfekt zu dem Zeitpunkt, zu welchem in den Internetmedien speziell aber auch in den Mainstreammedien das Thema Staatsbankrott dennoch immer mehr auf der Tagesordnung steht. Das Buch ist keineswegs Panikmache, so wie vielleicht der ein oder andere aufgrund des Titels denken mag. Im Gegenteil: das unbekümmerte Denken der meisten Menschen ist Wunschdenken durch Unwissenheit und blindes Vertrauen in den Staat. Die historische Abhandlung von Staatsbankrotten, die vorlaufenden Ereignisse einer Deflation oder Hyperinflation und die Erläuterung des Status Quo im heutigen Europa sollten klassische Lehrbücher in der Ökonomie beschämen. Kompakter als in diesem Buch habe ich es noch in keinem anderen Lehrbuch nachlesen dürfen, wie Staatsbankrotte passieren und wo wir uns heute in der Zeitachse befinden. Nehmen wir Deutschland:

Tatsache ist: Sollte die Schuldenuhr Deutschlands, die uns in jeder Sekunde 4.500 Euro Schulden addiert, noch in dieser Sekunde angehalten werden können, und Deutschland die bis zu dieser Sekunde aufgelaufenen Schulden (1,8 Billionen Euro) in rückzahlbaren Raten zurück zahlen, würde Deutschland dafür 800 Jahre benötigen. Da kann auch ein arbeitsloser Deutscher im Alter von 58 Jahren auf die Bank gehen und um einen Kredit für 170.000 Euro anfragen mit einer Rückzahlbarkeit in 80 Jahren.

Aber warum können die Statten aber immer und immer wieder neue Schulden aufnehmen. obwohl sie keinen Cent tilgen? Ganz EINFACH, weil es private Menschen sind, die die Hoheit über das Geld haben, die Politiker dazu zwingen und dann die Zinsen über Steuern vom Volk kassieren. Die einen nennen es die größte Verschwörung gegen das Volk, die es je gegeben hat, die anderen die nackte Wahrheit. Gib mir die Macht über das Geld eines Landes und mir ist egal, wer es regiert!", sagte bereits Herr Rotschild.

Dieses Buch ist nicht nur Warnung, es ist Realität die wir gedanklich versuchen jeden Tag aus unserem Hirn zu verdrängen mit dem Hinweis: ich denke nicht daran, so wird es auch nicht geschehen. Der drohende Staatsbankrott von Griechenland ist ein aktuelles Ereignis, das bereits vom Autor vor der Veröffentlichung des Buches im Februar 2010 vorausgesehen wurde. Nur eines von vielen Kriterien, das für die hervorragenden Recherchen stehen, die für dieses Werk aufgebracht wurden.(viele wissen es gar nicht: Michael Grandt veröffentlichte bisher 19 Bücher. Im Jahr 2005 wurde ihm sogar durch den Ministerpräsidenten von B.-Württemberg die Staufer-Medaille für besondere Verdienste für das Land verliehen.)

Diese Buch ist ein absolutes muss, wenn Bürger die Deutsche Situation und Politik noch verstehen wollen!!
Staatsbankrott nicht, Enteignung mit Sicherheit
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Insgesamt ein tolles Buch, dass sich gut lesen lässt und zu eigenen Überlegungen anregt. Eine gewisse Affinität zum Thema braucht man allerdings schon.
Man schüttelt schon manchmal den Kopf, was sich so einige wenige Leute ausdenken. Das ganze globale Finanzsystem ist ein Spiel einer kleinen Elite, man selbst hat keinen Einfluss auf die Entwicklung, man kann sich nur anpassen.

Ich stimme mit dem Autor überein, dass niemals beabsichtigt ist, trotz aller Lippenbekenntnisse, die Staatsschulden auch mal wieder zu tilgen, selbst wenn es mal eine Regierung gäbe, die sich dieser Aufgabe annehmen würde, würde die nächste Regierung sofort wieder das Geld mit vollen Händen ausgeben. Die Tilgung kann nur aus Steuereinnahmen erfolgen, die haben aber seit Bestehen der Bundesrepublik nicht zu Tilgung gereicht (besser gesagt; "Tilgung interessiert keinen") und werden es auch zukünftig nicht. Es kann also nur so sein, dass zu einem Zeitpunkt X ein plötzlicher Griff in die Privatschatulle der Bürger erfolgt, denn ich glaube nicht an eine langsame stetige Tilgung durch den Staat. Auch ein langsames Weginflationiern macht nur Sinn, wenn auch getilgt wird, zumal eine bewusstes Inflationieren absolut gefährlich ist. Die nächsten Jahre wird es also zunächst eine Erhöhung der Abgabenquote geben (die natürlich nicht zur Tilgung benutzt wird) und irgendwann, wenn die Schulden tatsächlich zu hoch sind, kommt es zu einer plötzlichen Enteignung. Vielleicht hilft ein besonderes Ereignis, z.B. ein Krieg, ein Kometeneinschlag, Erdbeben, Austritt aus dem Währungssystem, um die Enteignung zu verschleiern.
Leider weiß der Autor auch nicht, wann die Enteignung kommt. Wie denn auch? Aber je länger dieser Schritt hinaus gezögert wird umso heftiger wird die Enteignung. Zum jetzigen Zeitpunkt würde man, gemessen an die privaten Ersparnisse vielleicht 30% verlieren, aber was ist wenn sich der Schuldenberg verdoppelt?

Sehr schön finde ich, dass der Autor aufzeigt, wie der Staat im Extremfall an das Geld der Bürger kommen kann und wie man sich, zumindest teilweise davor schützen kann. Ein Staatsbankrott der Bundesrepublik ist aus meiner Sicht allerdings nicht in Sicht, denn es gibt noch genug bei der dummen demütigen Bevölkerung zu holen.

Mein Fazit aus diesem Buch: Es wird keine staatliche Schuldenkonsolidierung geben und irgendwann werden wir auf die eine oder andere Weise massiv enteignet werden. Der Bürger ist die Sparbüchse des Staates, an der sich dieser irgendwann bedienen wird. In fünf Jahren macht sich der demografische Effekt bemerkbar, der die negative Entwicklung beschleunigt. Ein Enteignungsakt wie auch immer gestaltet, ist in den nächsten 10 bis 15 Jahren wahrscheinlich. Das Gute ist, dass die Welt davon nicht untergehen wird.
Dieses Buch gehört als Pflichtlektüre an jede Schule
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Herr Grandt schafft, was vielen Fachbuchautoren nicht gelingt: Er stellt komplizierte und komplexe Sachverhalte so dar, dass diese auch von Nichtfachleuten verstanden werden. Es ist ihm gelungen, dieses trockene Thema so zu beschreiben, dass man sich geradezu in die Zeit zurückversetzt fühlt, in der das Unheil seinen Lauf nahm.
Wer dieses Buch gelesen hat dem wird klar, dass wir es aktuell nicht mit einer Krise zu tun haben. Nein wir stehen vor einem Wandel nach dem nichts mehr so sein wird vorher. Wie wir uns am besten darauf vorbereiten beschreibt Herr Grandt ebenfalls sachlich und unaufgeregt. Der Leser sollte auch nicht enttäuscht sein, wenn er keine Rundumsorglos - Lösung bekommt, weil es diese überhaupt nicht gibt. Es ist viel wichtiger, dass immer mehr Menschen verstehen wie das Geldspiel gespielt wird und erkennen dass es 99% der Menschen nicht mehr dienlich ist. Auch dies stellt Herr Grandt wunderbar sachlich und doch spannend dar. Ich wünsche diesem Buch Millionen von Lesern, weil es wirklich dazu beitragen kann uns hellwach und verständig zu machen. Das hilft uns für die Dinge da kommen.
Im wesentlichen nichts neues
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Eines vorweg: Das Buch ist für "Finanzkrisenneulinge" sicher sehr lehrreich und ich würde es wieder kaufen.

Mir hat es jedoch nicht allzuviel Neues eröffnet.
(Im Buch "Crashkurs" von Müller sind die Zusammenhänge meines Erachtens besser erklärt.)
Auch andere Autoren wiederholen gebetsmühlenartig immer wieder die allbekannten Krisenzusammenhänge.

Mir persönlich beinhaltet es zu viele trockene Aufzählungen und Statistiken, die das Lesen anstrengend
machen. Es liest sich teilweise wie eine Formelsammlung mit 800 Quellenangaben.

Dennoch steckt eine Menge Arbeit und Wissen darin - es ist sicher nicht einfach, diese doch eher
trockene Materie interessant zu verpacken. Dem Autor ist dies einigermaßen gelungen.

Fazit:
Anstrengend, aber empfehlenswert und sicher lehrreich.
Das Kapitel 9 - für die meisten Leser wohl das Wichtigste (Empfehlungen für den Leser) - ist zu kurz geraten...
Positiv fällt mir die zeitliche Aktualität des Buches auf.
Populismus auf niedrigem Niveau
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Bemerkenswert an diesem Buch ist einzig und allein, dass sich mit einer weitgehend zusammenhanglosen Aneinanderreihung bekannter Fakten und Zitate zur Finanzkrise, die natürlich allesamt die im Buchtitel zum Ausdruck kommende Erwartung des Autors und der allermeisten seiner Leser stützen, Geld verdienen lässt. Insofern weist der Autor tatsächlich Wege aus der Finanzkrise, denn ein solches Machwerk kann jeder zustande bringen, dem ein dramatischer Buchtitel einfällt und ein wenig Fleiß und rudimentäre Wirtschaftskenntnisse zu bieten hat.

Da der Autor nicht einmal das bei seinen Lesern vorauszusetzen können glaubt und außerdem auch noch 350 Seiten irgendwie gefüllt sein wollen, fühlt er sich bemüßigt dem unwissenden, vom Staat und anderen bösen Mächten permanent betrogenen Leservolk, auch Begriffe wie Inflation oder Emission erklären zu müssen. Hinzu kommen revolutionäre Erkenntnisse wie Eine hohe Abgabenlast führt zu einer höheren Belastung der Bürger und Unternehmen. Das Buch erweckt permanent den Eindruck, als ob es unter einem enormen Zeitdruck und mit der Maßgabe, eine möglichst buchwürdige Anzahl von Seiten zu füllen, geschrieben worden ist. Eigene Gedanken oder gar interessante Schlussfolgerungen des Autors aus den zusammengetragenen Quellen sind kaum vorhanden, was bei einem preisgekrönten Wirtschaftsjournalist, der laut Buchumschlag 19 eigene Bücher veröffentlicht haben soll, dann doch einigermaßen verwundert, aber vermutlich fehlt dann dafür einfach auch die Zeit.

Ich will nicht abstreiten dass die Zusammenballung aller Horrormeldungen zur Finanzkrise (und nichts anderes ist das Buch) durchaus dazu geeignet ist, sich über die Solidität unseres Wirtschaftssystems Gedanken zu machen. Das ist auch der Grund dafür, dass ich dem Buch nach langem Ringen nicht einen, sondern zwei Sterne gegeben habe, denn Menschen, die bisher nicht erkannt haben, dass wir uns in einer doch recht ernsten Krise befinden, die wahrscheinlich noch nicht ausgestanden ist, mag das Buch durchaus die Augen öffnen. Den anderen würde ich empfehlen, eine Tageszeitung mit seriösem Wirtschaftsteil zu lesen und sich dann auf der Basis aller und nicht nur der Untergangsszenarien eine eigene Meldung zu bilden. Billiger Populismus, der angesichts des Buchpreises für den Käufer sogar recht teuer ist, kann nicht nur beim Leser zu erheblichen vermögensschädigenden Fehlentscheidungen führen.
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Scheißkerle: Warum es immer die Falschen sind von Roman Maria Koidl

Broschiert von Hoffmann und Campe
Preis bei Amazon: EUR 17,00, Angebote ab EUR 12,53

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3455501540, Erscheinungsdatum: März 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Scheißkerle: Warum es immer die Falschen sind

Aus der Amazon.de-Redaktion


Man soll sich ja eigentlich nicht über Namen lustig machen. Doch bei Roman Maria Koidl wirken sie fast wie ein PR-Gag. Zumindest seit er den Frauenversteher gibt, indem er aus Anekdoten der Gegenseite aus der Warte des Insiders schöpft. Scheißkerle lautet der betont reißerische Titel seines ebenso desillusionierenden wie unterhaltsamen Buches. Die erklärte Absicht: Frauen um die 30, die schon aus biologischen Gründen ziemlich unter Druck stehen, einen Partner zu finden ? und zwar möglichst fürs Leben, wenn sie sich Kinder wünschen ?, die Augen für die Realitäten zu öffnen.
Sofern es sich hier angesichts der verdächtigen Klischeehaftigkeit bei der Männerklassifizierung nicht nur um ein zusammenspintisiertes ?Fake? handelt ? wovon wir einmal großzügig ausgehen wollen ?, haben sich die beziehungsgeschädigten Frauen, die Koidl angeblich ihr Leid geklagt haben, erstaunlich weit geöffnet und ihn tief in ihre Seele blicken lassen. Doch Koidl nimmt nicht nur den Machismo aufs Korn, wenn er beispielsweise auffällige Verhaltensweisen wie ungewohnte Fürsorge, plötzliches Blumenschenken oder nie gekannte Hochform im Bett als sichere Indizien für Fremdgehen entlarvt, er führt auch den lustlos gewordenen Couchpotato vor, der es sich bei seiner Ersatzmutti gemütlich eingerichtet hat. Doch nicht nur die Männer kriegen ihr Fett weg. Koidl geht durchaus auch mit den typischen Machtspielchen der Frauen zu Gericht, indem er beispielsweise die auf sich selbst fixierten ?Gefall-Töchter? geißelt, denen es weniger um Sexualität geht als darum, den triebgesteuerten Männern schöne Augen zu machen und sie mit ihren körperlichen Reizen zu locken. Auch wenn der Autor im zweiten Teil dann auch noch auf Analytiker macht, der sich mit den tiefenpsychologischen Ursachen der weiblichen Sehnsüchte und ihren vorprogrammierten Enttäuschungen auseinandersetzt, eher leichte Kost als starker Tobak. ? Franz Klotz
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5 Kundenrezensionen:

Das Buch ist ein "MUST HAVE"!!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das Buch ist ein MUST HAVE" für jede Frau! Und nicht nur für die, die auf der Suche sind! Auch die, die schon einen haben, der zuhause sitzt und immer nur kuscheln will und im Internet surft, sollen dieses Buch schleunigst lesen.
Ich habe das Buch Scheißkerle" von Roman Maria Koidl von einer Freundin geschenkt bekommen, nachdem ich in dem vergangenen Jahr viele Männer kennengelernt habe, aber nie etwas daraus geworden ist. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Ich bin absolut begeistert! Und fassungslos. Diese Scheißkerle...
Wie macht Herr Koidl das nur? Er scheint tatsächlich alle meine Flirts, Bekanntschaften und Ex-Freunde zu kennen. Teilweise habe ich mich richtig erschrocken, wie genau die Aussagen des Buches mit denen meiner Verflossenen übereinstimmen.
Mit erschreckender Ehrlichkeit und einer gehörigen Portion Humor analysiert Koidl die unterschiedlichsten Männertypen, ihr Verhalten, ihre Intentionen, ihre Beweggründe. Und das spannendste, Koidl nimmt sich nicht nur der Männerseite an, sondern auch der der Frau, indem er die Bindung einer jeden Frau zum eigenen Vater mit der Suche nach dem Richtigen in Beziehung setzt.
Das Buch sollte zur Pflichtlektüre einer jeden Frau werden! Man weiß definitiv nach diesem Buch, wann man seine Zeit nicht mehr mit dem Falschen verschwenden und sich aus dem Staub machen sollte, um endlich den Richtigen zu finden!
Scheißkerle...wirklich alle??
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Ich hatte mir definitiv mehr unter dem Titel "Scheißkerle" vorgestellt. Jedoch war ich nach der Hälfte relativ ernüchtert. Nachdem ich bereits "Liebe dich selbst und es ist egal wen du heiratest" als Ratgeber von einer Psychologin gelesen hatte, war ich bereits begeistert von der Thematik. Jedoch merkt man, dass es sich bei diesem Auto leider um einen blutigen Anfänger handelt. Das Buch ist sehr einfach und zusammenfassend geschrieben. Daher hat es auch nur knapp 220 Seiten. Der erste Teil behandelt die unterschiedlichen Arten der "Fremdgänger" und "Betrüger". Doch schon hier wird ein Schema für alle Männer erstellt. ACHTUNG junge Damen. Bitte genau differenzieren. Die Gefahr für junge Frauen liegt meiner Meinung darin, dass sie ängstlich in die nächste Begegnung mit einem Mann gehen könnten bzw. diese Worte immer im Hinterkopf haben könnten. Bitte macht euch ein eigenes Bild und haltet euch nicht an alles was Herr Koidl schreibt. Folgt eurem Herzen und dann werdet ihr das Richtige tun.

Hingegen die, die wirklich an einen Sadisten geraten sind, finden hier wohl fundiertes Wissen.
Nur die FALSCHEN sind Scheißkerle!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ja, auch ich habe mir das Buch gekauft und gelesen und dann gleich an meine Tochter weitergereicht, die die 30 bereits überschritten hat. Auch sie, genau wie ich, hat sich von ihrem Mann getrennt und das nur, weil er ein Scheißkerl ist. Alkohol und Drogen bestimmen sein Leben, was vor der Hochzeit nicht so aufgefallen ist. Meiner dagegen war ja soweit in Ordnung. Dieses Buch hat uns nun die Augen geöffnet, wodurch wir unsere Männer verstehen lernen. Es ist einfach unterhaltsam und hilfreich bei der Suche eines geeigneten Partners. Es hilft, Fehler zu vermeiden, die später sehr weh tun können. Scheißkerle sind in meinen Augen nur Männer, die eine Frau hintergehen, betrügen, belügen oder gar gewalttätig werden. Alle anderen sind doch in Ordnung.
Bei einer Passage kam es mir vor, als wurde hier gerade ein Promininter beschrieben, der viele Frauen gleichzeitig beglückte. Und was der sich alles einfallen lassen musste, damit keine seiner Geliebten etwas merkt - echt gut beschrieben.

Das Buch ist und bleibt ein Renner - das bestelle ich gleich nochmal!
Danke Daddy: Zeig mir 100 Männer und ich find den Scheißkerl
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich bin fast 30.
Single.
Obwohl ich nicht schlecht aussehe, studiert habe und weiß, was ich will - muss dazu gesagt werden.
Ein Rätsel also.
Ich gehöre somit zur absoluten Zielgruppe dieses Buches.
Scheißkerle". Ja, da gab es schon so einige in meinem Leben.
Wunderbar, endlich das Buch, das mich über meine anscheinend unqualifizierte und ineffiziente Wahl an Männern aufklärt.
Und auch noch ein Sachbuch. Her mit der Wahrheit, denke ich, lehne mich zurück und fange an zu lesen.
Nach den ersten Seiten weiß ich, dass das Buch jeden Euro wert ist. Ich springe wütend umher, schimpfe auf diverse Scheißkerle in meiner Beziehungsvergangenheit, auf Herrn Koidl, dass er mit dem Buch nicht eher rausgerückt ist und auf mich selber, wie blind ich eigentlich gewesen bin.
Dann lese ich weiter.
Jede der 240 Seiten lohnt sich. Das Buch ist wunderbar geschrieben, sachlich und unterhaltsam zugleich und die köstlichen narrativen Momente der verschiedenen Erzählungen aus dem Leben junger Frauen helfen einem über die unerbittliche Wahrheit des Buches hinweg. Unzensiert und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, klärt Roman Maria Koidl über verschiedene Männertypen (der Alle-zwei-Wochen-Mann, die Nicht-bereit-Experten, Die Bad Boys, Sexmuffel, der Serientäter, der Privatpatient, etc.) und ihr Verhalten auf und reflektiert im Gegenzug die Reaktionen der Frauen im Umgang mit diesen Kerlen. Herr Koidl hat nicht nur genau zugehört, sondern haarscharf reflektiert, die emotionalen und sozialen Systeme hinter dem Handeln von "Frau sucht Mann" analysiert und schonungslos die wichtigsten und aussagekräftigste Handlungsschemata der "Scheißkerle" abgebildet. Und das in einer Klarheit und Deutlichkeit, die jeder Frau den Kopf über die eigene Naivität schütteln lässt und gleichzeitig Mut macht, beim nächsten Mal die, Zitat Koidl, "Haifische" ein wenig eher zu entlarven.
Doch Koidl ordnet nicht nur die falschen Männer in entsprechende Typen, er wagt es auch, eine Begründung für die falsche Wahl zu formulieren. In der zweiten Hälfte des Sachbuches erklärt der Autor den Zusammenhang zwischen der väterlichen Prägung der Frau in der Kindheit und der späteren Suche nach dem Richtigen. Ob der Vater nun durch eine omnipräsente Dominanz oder bloße Abwesenheit das Beziehungssystem zur Tochter prägte, diese Vater-Tochter-Beziehung ist entscheidend für die spätere Männerwahl im Leben einer Frau.
Der Abschluss des Buches stellt mein persönliches Highlight dar. 18 1/2 knapp und präzise formulierte Ratschläge für jede Frau, wann man, bei welchen männlichen Verhaltensauffälligkeiten, sofort das Weite suchen sollte. Großartig! Kopieren und an alle Freundinnen verteilen!
Liebe Mädels, Frauen, Single, Gleichgesinnte, das Buch lohnt sich. Lest es, ordnet die Scheißkerle, reflektiert euer Handeln und dann ab ins Haifischbecken!
Herr Koidl ist ein Genie
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Ein Buch, dass der Papst unbedingt lesen sollte...
Herr Koidl hat ja recherchiert, dass in einer Woche 10 Millionen Männer ins Bordell gehen - oder eben zu ihren Geliebten oder zu Kirchen-Internatsschülern... In einem Monat sind das also 40 Millionen Männer oder 1,2 Millionen am Tag... -
Mit dieser ganz erstaunlich neuen und wunderbaren Erkenntnis liefert Koidl einen wichtigen und geradezu sensationellen Beitrag für das lebenswichtige Plädoyer für Geburtenkontrolle und Aidsbekämpfung in Afrika. Denn mit diesem millionenfachen Bekenntnis deutscher Biedermänner lässt sich nun ganz locker eine Volksbefragung zur Grundgesetzänderung im Sinne des Satzes von Immanuel Kant durchführen und gewinnen, der da lautet: "Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde". Da nach Aussage von Koidl alle Männer so handeln, müsste es also auch deren Wille sein, dass ihr Handeln in Bordellen als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelte, weil Herr Koidl ja für mehr Ehrlichkeit in Beziehungen plädiert -
Wenn dann das Grundrecht auf Bordellbesuche im Grundgesetz verankert ist, muss sich auch der Papst, der ja beKanntlich Philosoph ist, daran halten, sonst verstößt er gegen die allgemeingültige, gesetzlich vorgeschriebene Ordnung. Und da die Männer in Afrika sicher die gleichen Bedürfnisse haben wie in Deutschland und innerhalb der Kirche, wird der Papst die Kondomindustrie beauftragen müssen, den Bedürfnissen der Männer hier wie in Afrika wenigstens durch Lieferung von genügend Kondomen Einhalt zu gebieten... ;-)
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Produkt-Bild: Die Essensfälscher: Was uns die Lebensmittelkonzerne auf die Teller lügen

Die Essensfälscher: Was uns die Lebensmittelkonzerne auf die Teller lügen von Thilo Bode

Broschiert von Fischer (S.), Frankfurt
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 12,90

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3100043081, Erscheinungsdatum: Sept. 2010, Auflage: 1
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Eine Kundenrezension:

Was uns die Lebensmittelkonzerne auf den Teller lügen
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Machen wir uns doch nichts vor, gelogen wird heutzutage viel, nicht nur in der Wirtschaft oder bei den Banken, Nein was auf dem Teller landet ist durch eine ausgeklügelte Marketingmaschine gegangen. Das Buch DIE ESSENSFÄLSCHER von Thilo Bode zeit die Tricks auf mit denen wir manipuliert werden, es informiert zur gängigen Praxis der Lebensmittelindustrie und nimmt deren neueste Projekte aufs Korn. Das die Täuschung und die Mogelpackungen System haben, wird wohl bald jeder wissen, was uns bevor steht ist aber unvergleichlich zu dem was wir hinter uns haben - Vorsicht ist angebracht und der Hinweis nicht ganz unberechtigt mit offenen Augen und mit wachem Verstand durch die Regalreihen der Supermärkte zu gehen.

Ich habe mich selbst schon vor langer Zeit bei Thilo Bode im Internet auf seinen Seiten von FOODWATCH eingeschrieben, daher bin ich einigermaßen auf dem Laufenden und benötige das Buch DIE ESSENSFÄLSCHER von Thilo Bode eigentlich nicht mehr.

Das Buch ist ambivalent und wird sowohl Zuspruch ernten wie es Neider aus den Plan ruft und auch Kritiker, welche auch zu Recht dem Autoren vorwerfen werden, manchmal mit dem Gewehr auf Spatzen zu schießen und ein wenig zu unüberlegt die eigene Pläne zu verwirklichen.

Was meine ich, nun ja, Recht hat der Autor wenn er vor den Manipulationen der Lebensmittelindustrie warnt, den E-Nummern, den Geschmacksverstärkern, den Mogelpackungen und all dem Sand den die Marketingstrategen uns als Konsumenten in die Augen streuen...

Nicht ganz der Meinung von Thilo Bode bin ich wenn es um die Ampel geht, diese Kennzeichnungen würde auch guten Lebensmitteln ein rotes Licht verpassen, was ist mit Nüssen, sind diese nur fettig? Was mit Schwarzbrot - zu viel Salz? Wo hört das rote Licht auf und wo beginnt grün?

Was mich tief beeindruckt hat war aber das Zitat zu Michael Pollan:

- Man sollte nichts essen, was die eigene Großmutter nicht als Essen anerkannt hätte.

- Früchte isst man am besten so, wie man sie in der Natur vorfindet.

- Man sollte nichts kaufen was mehr als fünf Inhaltsstoffe hat.

- Man sollte nichts kaufen, was Inhaltsstoffe enthält, welche ein noraler Mensch nicht im Küchenschrank hat.

Allein über diese vier Punkte kann man abendfüllend nachdenken und mit seinen Freunden diskutieren.

Alles in allem ein gutes Buch, ich bitte in diesem Zusammenhang um mehr Kritikbewusstsein beim einkaufen, um den mündigen Bürger am Herd, ob Mann oder Frau und um ein bisschen mehr Erfurcht wenn es um Nahrungsmittel geht.

Empfehlenswert!
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Produkt-Bild: Das Dschihadsystem - Wie der Islam funktioniert

Das Dschihadsystem - Wie der Islam funktioniert von Manfred Kleine-Hartlage

Broschiert von Resch-Verlag
Preis bei Amazon: EUR 19,90, Angebote ab EUR 16,40

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3935197969, Erscheinungsdatum: Juli 2010, Auflage: 1.
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4 Kundenrezensionen:

Fundierte und glasklare Analyse
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dem Autor und Verlag gebührt höchster Respekt und Dank! Eine unverzichtbare Darstellung in der Auseinandersetzung mit dem Thema Islam in unserer Gesellschaft. Wer sich über die Zukunft Europas ernsthaft Gedanken macht und sachlich informieren will, kommt an diesem Buch nicht vorbei. Die aktuellen Diskussionen drohen völlig aus dem Ruder zu laufen und bedürfen dringend der wissenschaftlichen Begleitung. Dazu leistet dieses Buch einen wertvollen Beitrag. Wer den Islam als gesellschaftliches System verstehen will, sollte dieses Buch lesen.
Für Islam-verstehen-Woller
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Unvoreingeigenommenheit kann man dem Autor nicht gerade vorwerfen. Seine islamkritische Haltung wird bereits auf der ersten Seite an Hand von blumigen Beispielen deutlich. Meiner Meinung nach überflüssig, bereits an dieser Stelle und noch vor der späteren ausführlichen Analyse und der Beantwortung des "warum ich das so sehe" hier (scheinbare) Klischees bedienen zu müssen. Das Buch hat einen Aufreißer in dieser Form schlicht nicht nötig, sondern setzt sich entgegen dem ersten Eindruck zwar kritisch, aber durchaus fundiert und analytisch mit dem Thema Islam auseinander. Na gut, auf der anderen Seite: Wer dem Islam nicht kritisch gegenüber steht, wird dieses Buch vermutlich kaum lesen. Was ich schade finde, denn es gelingt dem Autor durch seine jederzeit nachvollziehbaren Schlussfolgerungen und ausgehend von dem, was der Islam selbst als Pfeiler seines Weltbildes ansieht, eine stimmige Argumentation dafür aufzubauen, warum der Islam und eine freiheitlich-demokratische Denk- und Lebensweise so ihre gegenseitigen Probleme miteinander haben.

Durch dieses Buch habe ich begriffen, dass die "unsrigen", aus der westlichen Welt geprägten Werte von Moral und Ethik eben nicht universell sind (und letztlich auch nicht sein können). Dabei half die Herangehensweise von Kleine-Hartlage ungemein, trotz seiner islamkritischen Haltung nicht pauschal in stupides "gut" oder "böse", gemessen an den westlichen Wertevorstellungen, zu urteilen, sondern vielmehr Ursache und Wirkung verschiedener Aspekte und Inhalte, die der Islam größtenteils selbst als Dogma definiert, in analytischen Zusammenhang zu stellen und erst im zweiten Schritt an Hand von typischen Verhaltensweisen, duch die Muslime auch bei uns zunehmend wahrgenommen werden, zu verdeutlichen. Die gezogenen Schlussfolgerungen aus Sicht eines Soziologen (und nicht eines Theologen, Politikers, Weltverbesserers,...), der naturgemäß das Zusammenleben(!) von Menschen betrachtet und das Handeln eines Kollektivs auf der Grundlage von nachvollziehbaren Fakten erklärt, sind dabei sehr einleuchtend.

Mit hat das Buch jedenfalls sehr dabei geholfen, den Islam und seine Funktionsweise besser zu verstehen (wie es der Untertitel ja auch sagt). Auch Muslime haben natürlich - wie alle anderen Menschen auch - Gründe dafür, dass sie so sind, wie sie sind. Um diese zu verstehen, leistet dieses Buch einen wertvollen Beitrag. Es ist dringend geboten, über die Konsequenzen, die die aus dieser Erkenntnis ergeben, auch endlich öffentlich zu debattieren.
Ein wichtiges Buch
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dieses Buch muß man allen empfehlen, die sich für das Thema "Der Islam in Europa" interessieren. Insbesondere all denjenigen, die sich von Berufs wegen damit befassen müssen, in erster Linie wären das unsere Politiker.
Der Verfasser hat sich intensiv mit der Bedeutung des Islam, für seine Dominanz des gesamten politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Lebens der ihm zugehörigen Völker, auseinandergesetzt. Erhellend sind vor allem die von ihm vorgelegten Beweise, die auf ein umfangreiches Quellenstudium zurückzuführen sind, wie der Isalm "tickt",was seine unabdingbaren Ziele sind, was angestrebt wird. Der Islam verpflichtet die ihm zugehörigen Menschen, zu seiner Ausbreitung und letztlich zu seiner Herrschaft beizutragen. Ein entweder oder gibt es nicht.
Man kann nur zu dem zwangsläufigen Schluß kommen, daß es einen gemäßigten Islam - den euphemistisch sogenannten "Euro-Islam" - niemals geben kann und wird. Und es zeigt auch schlüssig auf, weshalb eine Integration, so wie wir sie verstehen, nicht möglich ist.
Politische Pflichtlektüre
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Pflichtlektüre für alle, die die Ursachen und inneren Zusammenhänge verschiedener Phänomene, die von der Zunahme der Zahl der Muslime in Deutschland und anderen europäischen Ländern begleitet werden, wie Ghettobildung, Bildungsdefizite und überbordende Gewaltkriminalität moslemischer Jugendlicher und zunehmender Ausrichtung offizieller Politik auf die Interessen der Muslime verstehen möchte. Mit genauen Blick und treffenden Analysen beschreibt der Autor den Prozeß der schleichenden Islamisierung unserer liberalen Demokratien und ihrer Transformation in islamische Staatsgebilde, nennt Ursachen, Akteure und Folgen dieser Entwicklung. Mittel zur Abwehr nennt er leider kaum, es bleibt zu hoffen, dass möglichst viele dieses Buch lesen werden und Wege zur Umkehr finden werden. Die Tiefe und Schwere der Herausforderung, die uns hier gestellt wird, erkennen bisher nur wenige, es erfordert einen vollständigen Bewußtseinswandel und eine Abkehr von der bisherigen Politik. Es bleiben uns noch etwa 10 Jahre, in dem sich das weitere Schicksal Deutschlands und ganz Europas entscheiden wird, der Weg vor uns liegt im Dunklen. Eines der wichtigsten Bücher der kommenden Jahre für engagierte Menschen, die die kommende Diktatur verhindern und ihren Kindern noch eine lebenswerte Zukunft offen halten möchten.
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